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03.07.2015

08:24 Uhr

Hilfsprogramm für Kiew

IWF einigt sich mit Ukraine auf weitere Schritte

Im Konflikt mit prorussischen Separatisten benötigt die Ukraine dringend Hilfskredite. Die Schritte hin zur Auszahlung einer zweiten Tranche in Milliardenhöhe sind nun mit dem Internationalen Währungsfonds verhandelt.

Zu den von der Ukraine geforderten Maßnahmen machte der IWF bislang keine konkreten Angaben. dpa

IWF-Chefin Christine Lagarde

Zu den von der Ukraine geforderten Maßnahmen machte der IWF bislang keine konkreten Angaben.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich mit der Ukraine auf das weitere Vorgehen zur Auszahlung dringend benötigter Hilfskredite geeinigt. Diese Schritte sollten die Auszahlung der zweiten Tranche des Hilfspakets mit einem Umfang von 17,5 Milliarden Dollar (15,8 Milliarden Euro) ermöglichen, teilte der IWF am Donnerstag in Washington mit. Das Hilfsprogramm war im März aufgelegt worden, die erste Tranche wurde bereits ausgezahlt. Kiew wartet nun auf die zweite Tranche in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar.

Zu den geforderten Maßnahmen machte der IWF keine konkreten Angaben. Wenn die Voraussetzungen erfüllt seien, müssten IWF-Mitarbeiter die Schuldentragfähigkeit der Ukraine prüfen, bevor die Hilfsgelder vollständig ausgezahlt werden könnten. Auch die IWF-Führung und der Exekutivrat müssten noch zustimmen, hieß es.

Ursprünglich hatte der IWF die Hilfskredite von einem Schuldenschnitt bei den privaten Gläubigern der Ukraine abhängig gemacht. Diese sollten ihre Forderungen in den kommenden vier Jahren demnach um 15 Milliarden Dollar verringern. Die Gespräche darüber dauern noch an, die Ukraine und ihre privaten Gläubiger hatten sich am Mittwoch zumindest auf Verhandlungen ohne Vorbedingungen geeinigt, die „so bald wie möglich“ zu einer Einigung führen sollen.

Die ukrainische Wirtschaft leidet unter dem Konflikt mit prorussischen Separatisten im Osten des Landes.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Vitto Queri

03.07.2015, 09:58 Uhr

<< IWF einigt sich mit Ukraine auf weitere Schritte >>

Die Versklavung der Ukraine durch die US-Mafia mittels des IWF hat angesetzt.

>> Im Konflikt mit prorussischen Separatisten benötigt die Ukraine dringend Hilfskredite. >>

Hier gibt der IWF unverhohlen zu, dass er eine KRIEGSPARTEI in einem Bürgerkrieg finanziert.

>> Zu den geforderten Maßnahmen machte der IWF keine konkreten Angaben. Wenn die Voraussetzungen erfüllt seien, müssten IWF-Mitarbeiter die Schuldentragfähigkeit der Ukraine prüfen, bevor die Hilfsgelder vollständig ausgezahlt werden könnten. Auch die IWF-Führung und der Exekutivrat müssten noch zustimmen, hieß es >>

Die Voraussetzungen KÖNNEN gar nicht erfüllt sein ! Laut Statuten des IWF's darf man KEIN Land, das sich im Krieg befindet, mit Steuergeldern der Weltbürger finanzieren.

Wirtschaftlich ist die Ukraine auch am Boden : der Schuldenberg ist mittlerweile weit über 100 % des BIP's angekommen.

Der IWF entpuppt sich zunehmend als eine Finanz-Mafia, die die Entwicklungsländer destabilisiert. Ähnlich wie in Griechenland geschieht !

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