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06.09.2012

00:28 Uhr

Hilfsprogramm

IWF gibt weitere 920 Millionen Euro für Irland frei

Irland hat die Zwischenziele seines milliardenschweren IWF-Hilfsprogramms erfüllt und erhält vom Fonds eine weitere Tranche. Der IWF warnte jedoch, dass die wirtschaftliche Erholung schleppend verlaufe.

Die irische Flagge neben der EU-Flagge. Reuters

Die irische Flagge neben der EU-Flagge.

WashingtonDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat am Mittwoch weitere 1,15 Milliarden Dollar (920 Millionen Euro) für Irland freigegeben. Das Geld ist Teil eines im Dezember 2010 vereinbarten Drei-Jahre-Finanzpakets im Umfang von 85 Milliarden Euro, das auch von europäischen Rettungsprogrammen und bilateralen Krediten Dänemarks, Schwedens und Großbritanniens gestützt wird.

Der IWF bescheinigte Irland, dass es die Umsetzung seines Wirtschaftsprogrammes trotz beträchtlichen Gegenwinds durch die Eurokrise und verschlechterten globalen Wirtschaftsausblicks vorangetrieben habe. Alle bis Ende Juni 2012 im Rahmen des Unterstützungspakets gesetzten Spar- und Reformziele im Finanzsektor seien erreicht worden, heißt es in einer Mitteilung des Währungsfonds.

Kommentare (4)

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06.09.2012, 04:17 Uhr

Nachdem die letzten Rettungspakete die Lage in Irland nur verschlechtert haben, wird trotzdem weiterhin sinnlos 'gerettet' - nur wird leider NICHTS gerettet.


Rene

06.09.2012, 07:49 Uhr

Am Anfang scheint das so...War in Deutschland kurze Zeit nach der Agenda2010 auch so. Aber mit der Zeit wirken die Reformen. Und diese Zeit wird richtigerweise erkauft.
Allerdings würde ich als Ire oder Portugiese mit dem Finger auf Italien, Spanien und EZB zeigen. Griechenland ist, glaube ich, ein hoffnungsloser Fall. Da gibt es zu einem großen Teil nicht einmal die Einsicht, dass da etwas schief gelaufen ist.

Anklage

06.09.2012, 08:04 Uhr

ich dachte irland ist überm berg? tricksen die etwa auch? tzetzetze...

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