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25.01.2005

12:38 Uhr

Höhere Steuereinnahmen

Französisches Defizit geringer als erwartet

Wegen höherer Steuereinnahmen ist das Haushaltsdefizit in Frankreich 2004 geringer ausgefallen als zunächst erwartet, liegt aber dennoch das dritte Jahr in Folge über der EU-Obergrenze.

HB PARIS. Budget-Minister Jean-Francois Cope bezifferte die Neuverschuldung am Dienstag mit 43,9 Mrd. €. Dies entspreche rund 3,6 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Zunächst war von einem Fehlbetrag von 55,1 Mrd. € ausgegangen worden. Cope sagte weiter, Frankreich habe im abgelaufenen Jahr 9,2 Mrd. € mehr an Steuern eingenommen als ursprünglich erwartet. Frankreich strebe an, im laufenden Jahr die im EU-Stabilitätspakt vorgegebene Defizitgrenze von drei Prozent des BIP wieder einzuhalten.

Frankreich hat damit genau wie Deutschland im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge die EU-Defizitgrenze übertroffen. Doch auch die Bundesregierung will 2005 wieder unter drei Prozent kommen.

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