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05.05.2014

21:32 Uhr

Hoffnung auf Teileinigung

Fortschritte bei Friedensgesprächen in Kolumbien

Bei den Friedensgesprächen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation Farc zeichnet sich eine Einigung über die künftige Drogenpolitik des Landes ab.

Ein kolumbianischer Soldat öffnet ein Paket mit Marijuana. Vor kurzem konfiszierte die Armee 1,2 Tonnen der Droge von der FARC. AFP

Ein kolumbianischer Soldat öffnet ein Paket mit Marijuana. Vor kurzem konfiszierte die Armee 1,2 Tonnen der Droge von der FARC.

HavannaBei den Friedensgesprächen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Guerillaorganisation Farc zeichnet sich eine Einigung über die künftige Drogenpolitik des Landes ab. „Wir haben wichtige Fortschritte gemacht und stehen kurz vor einer Einigung über das Problem der illegalen Drogen“, sagte Farc-Unterhändler Ivan Márquez am Sonntag zum Abschluss der 24. Verhandlungsrunde in Havanna.

Die Rebellen fordern wirtschaftliche Alternativen für die Koka-Bauern. Allerdings finanziert die Farc ihren bewaffneten Kampf selbst maßgeblich mit dem Drogenhandel. Die kolumbianische Regierung verfolgt bislang eine restriktive Drogenpolitik.

Die Gespräche werden am 12. Mai fortgesetzt. Weitere Themen sind die Entwaffnung der Guerilla, die Entschädigung der Opfer sowie die Abstimmungsmodalitäten über ein mögliches Friedensabkommen.

Von

dpa

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