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11.03.2011

16:41 Uhr

Hohe Benzinpreise

Amerikaner verlieren die Kauflaune

Überraschend sinkt das Barometer für Verbrauchervertrauen im März. Die Angst vor Inflation nimmt wegen teurer Kraftstoffe zu. Im Februar hatten sich die Amerikaner noch in Kauflaune gezeigt.

Shopping in New York: Im Februar haben die Amerikaner noch Geld ausgegeben. Quelle: dpa

Shopping in New York: Im Februar haben die Amerikaner noch Geld ausgegeben.

Washington

Steigende Benzinpreise verderben den Amerikanern die Kauflaune. Der Index für das Verbrauchervertrauen sank im März überraschend auf 68,2 Punkte von 77,5 Zählern im Vormonat, hieß es in der am Freitag veröffentlichten Umfrage von Thomson Reuters und der Universität Michigan. Das ist das niedrigste Niveau seit Oktober. Die Befragten schätzten wegen teurer Kraftstoffe die Inflationsgefahren so hoch ein wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und das Kaufverhalten der US-Verbraucher im Voraus anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung der USA aus.

Im Februar hatten sich die Amerikaner noch in Kauflaune gezeigt: Die amerikanischen Einzelhändler steigerten ihren Umsatz den achten Monat in Folge. Sie nahmen 1,0 Prozent mehr ein als im Vormonat, teilte das Handelsministerium mit. Das war der stärkste Anstieg seit Oktober.

Im Januar fiel das Wachstum zudem mit 0,7 Prozent mehr als doppelt so stark aus wie zunächst gemeldet. Die Verbraucher gaben vor allem für Autos, Benzin und Kleidung mehr Geld aus.

Von

rtr

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