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29.06.2012

16:45 Uhr

Hollande überzeugt

Finanzsteuer könnte noch dieses Jahr kommen

Trotz der gescheiterten Einigung aller 27 EU-Staaten glaubt Frankreichs Präsident François Hollande an die Einführung einer Finanzsteuer noch in diesem Jahr. Auch Euro-Bonds sind noch nicht vom Tisch.

Geht es nach François Hollande, kommt die europäische Finanzsteuer noch in diesem Jahr. AFP

Geht es nach François Hollande, kommt die europäische Finanzsteuer noch in diesem Jahr.

BrüsselDer französische Staatspräsident François Hollande erwartet die Einführung einer Finanzsteuer noch im laufenden Jahr. Das sagte der Sozialist am Freitag in Brüssel nach Abschluss des EU-Gipfels. Nachdem eine Lösung im Kreis aller 27 EU-Staaten gescheitert war, gehen nun mindestens neun Länder in einer kleinen Gruppe voran, darunter Deutschland, Frankreich und Österreich.

Hollande verteidigte nach zweitägigen harten Gipfelverhandlungen sein Engagement für sogenannte Eurobonds, also gemeinsame Anleihen von Euro-Ländern. „Eurobonds bleiben eine Perspektive für die Zukunft.“ Kanzlerin Angela Merkel lehnt Eurobonds strikt ab.

Der Herr des Elyséepalastes äußerte sich zufrieden über die deutsch-französische Zusammenarbeit. „Frankreich und Deutschland stehen nebeneinander. Frau Merkel kann vor den Bundestag gehen und sagen: 'Ich habe den Vertrag nicht geändert'.“

Von

dpa

Kommentare (4)

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Hollande

29.06.2012, 17:11 Uhr

Gib mir Zugriff auf das Geld von Deutschland und mir ist es egal welche Partei regiert oder welche Marionette Bundeskanzler/in ist!

Machiavelli

29.06.2012, 17:25 Uhr

Der Morgenthau-Plan oder warum Europa verblutet.
Die Euro- und EU-Verträge, von der deutsch-französische Achse entworfen und durchgesetzt, führen zu eine Art Morgenthau-Plan für die Peripherieländer der Währungsunion.
Die wirtschaftlich schwache Euro-Länder werden, weil ihre Wirtschaft gegen die stärkere Wirtschaften nicht geschützt ist, immer schwächer. Dies führt dazu dass vielen jungen und gut ausgebildete Menschen aus diesen Länder keine andere Alternative bleibt als Europa den Rücken zu kehren und ihr Glück auf andere Kontinente zu suchen.
Diese Hämorrhagie ist nicht nur eine menschliche Tragödie aber auch wirtschaftlich nachteilig für Europa.
Was Europa braucht sind Vertragsänderungen die zu einer Wirtschaftskonvergenz innerhalb der Währungsunion führen und zu einer horizontalen Arbeitsteilung, Vertragsänderungen die den natürlichen Standortsnachteile der Peripherieländer entgegen wirken.

LaPalisse

29.06.2012, 17:28 Uhr

"les problèmes de la disparité des compétitivités"
cette disparité des compétitivités est surtout due à des facteurs naturels et immuables.
S'il est vrai que la France et l'Allemagne pourraient arriver à une compétitivité comparable il n'en est pas de même pour d'autres pays de la zone Euro.
Des pays aussi peu industrialisés que le Portugal, la Grèce, l'Espagne et même l'Italie (cette dernière surtout pénalisée par les intérêt sur la dette de plus en plus élevés qu'elle doit payer, ce capital lui lui manque pour investir dans la croissance et l'infrastructure) ces pays ont donc peu de chance d'arriver à la même compétitivité que l'Allemagne ou la France (à moins de devenir tous des paradis fiscaux).
Leur demander d'augmenter leur compétitivité par le dumping social et par le dumping des salaires et illusoire. Des pays comme la Chine, l'Inde et d'autres pays asiatiques ne peuvent être égalés en ce qui concerne le dumping social.
Il faut tenir compte de la réalité, l'Allemagne étant le pays économiquement le plus fort de la Zone Euro a pu profiter de l'endettement des autres pays pour développer son industrie aux dépens des autres économies de la Zone Euro.
Depuis 18 ans l'Allemagne a un excédent de la balance commerciale de 17 Milliards PAR MOIS en moyenne. Cet excédent a été réalisé, surtout les dix premières années, dans la Zone Euro et grâce à l'endettement d'autres pays importateurs de bien allemand (y compris l'armement pour la Grèce)
Je ne pense pas que L'UE puisse survivre si l'Allemagne et la France n'acceptent pas de tenir compte de ces réalité et refusent de revoir les accords et de prendre les mesures qui s'imposent et qui permettrait de compenser ces disparités de compétitivité. L'avenir ou la disparition de l'UE en dépendent.

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