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15.05.2017

11:14 Uhr

Hongkong

Snowden-Unterstützer bekommen kein Asyl

Die Flüchtlinge, die Edward Snowden im Sommer 2013 bei seiner Flucht versteckten, erhalten selbst kein Asyl in Hongkong. Ihr Antrag wurde abgelehnt, der Anwalt will Einspruch einlegen.

Dieses Bild zeigt Snowdens Schutzengel Anfang 2017.  Inzwischen haben sie Asylanträge in Kanada gestellt. Jayne Russell

Snowdens Schutzengel hoffen auf Asyl in Kanada

Dieses Bild zeigt Snowdens Schutzengel Anfang 2017.  Inzwischen haben sie Asylanträge in Kanada gestellt.

HongkongEine Gruppe von Unterstützern des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters und Whistleblowers Edward Snowden erhält kein Asyl in Hongkong. Ihr Anwalt Robert Tibbo sagte am Montag, die Stadt habe einen Asylantrag der vier Erwachsenen und drei Kinder abgelehnt. Die Antragsteller stammen aus den Philippinen und Sri Lanka.

Snowden versteckte sich im Juni 2013 nach der Enthüllung von US-Geheimdienstdokumenten zwei Wochen lang in Hongkong. Sein genauer Aufenthaltsort war damals nicht bekannt. Tibbo und seine Mandanten versteckten Snowden in dieser Zeit. Der Anwalt kündigte an, er werde gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen. Die Gruppe hat auch in Kanada Asyl beantragt.

Edward Snowdens Flucht – Handelsblatt exklusiv: Schutzengel – ganz unten

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Das Handelsblatt hat die Helfer aufgespürt, die Snowden nach seinen Enthüllungen 2013 versteckten, bis ihm die Flucht nach Moskau gelang. Ihre Geschichte erzählt viel über die dunkelsten Seiten einer globalisierten Welt.

Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden lebt seit 2013 in Russland. Die USA haben seinen Pass für ungültig erklärt. Snowden hatte Details über das Abhörprogramm der USA veröffentlicht.

Von

ap

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