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29.09.2014

09:34 Uhr

Hongkonger Behörden

Polizei aus Protestbezirken abgezogen

Nach Behördenangaben beruhigt sich die Lage in Hongkong: Am Wochenende war die Polizei mit Pfefferspray und Gummiknüppeln gegen Demokratie-Befürworter vorgegangen. Es handelt sich um die schwersten Krawalle seit langem.

Krawalle in Hongkong: Bei kommenden Wahlen werden nur vorab ausgewählte Kandidaten zugelassen – eine Kandidatur der Opposition ist somit unmöglich. Reuters

Krawalle in Hongkong: Bei kommenden Wahlen werden nur vorab ausgewählte Kandidaten zugelassen – eine Kandidatur der Opposition ist somit unmöglich.

HongkongIn Hongkong haben sich die Proteste von Demokratie-Befürwortern nach Behördenangaben am Montag wieder beruhigt. Die Regierung teilte mit, sie habe die Bereitschaftspolizei aus den Straßen abgezogen. Zuvor seien die Demonstrationen allmählich abgeflaut. Ein Regierungssprecher forderte die Demonstranten auf, die Protestschauplätze so friedlich wie möglich zu verlassen.

Am Wochenende hatte die Polizei Pfefferspray, Tränengas und Gummiknüppel eingesetzt, um Tausende von Demonstranten auseinanderzutreiben, die sich im Zentrum des Hongkonger Finanzbezirks versammelt hatten.

Die Protestierenden lehnen sich gegen einen Beschluss der kommunistischen Führung Chinas auf, bei der Wahl des Chefs der Sonderverwaltungszone 2017 nur vorab ausgewählte Kandidaten zuzulassen. Damit ist eine Kandidatur von Regierungskritikern faktisch unmöglich. Es sind inzwischen die schwersten Krawalle in Hongkong, seitdem die ehemalige britische Kronkolonie 1997 wieder Teil Chinas wurde.

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Von

rtr

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