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05.12.2016

13:13 Uhr

Horst Seehofer

„Österreich ist politisch tief gespalten“

Alexander Van der Bellen wird österreichischer Bundespräsident. Der proeuropäische Kurs des neuen Staatsoberhauptes dürfte auch den meisten deutschen Politikern gefallen. Horst Seehofer zeigt sich dennoch besorgt.

Van der Bellen wird Bundespräsident

Özdemir jubelt - Seehofer ist besorgt

Van der Bellen wird Bundespräsident: Özdemir jubelt - Seehofer ist besorgt

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MünchenBayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sorgt sich angesichts der Polarisierung bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich wegen der politischen Spaltung des Nachbarlandes. „Unter den gegebenen Umständen ist die Wahl in Österreich eine gute Entscheidung der österreichischen Bevölkerung“, sagte der CSU-Vorsitzende am Montag in München. „Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die beiden Regierungsparteien an dieser Wahl überhaupt nicht mehr beteiligt waren, weil sie ausgeschieden sind. Und zweitens, dass Österreich tief gespalten ist.“

Österreich: Briefwahl ohne Auswirkung auf Bundespräsidentenwahl

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Auf den neuen Präsidenten Österreichs wartet mindestens eine große Aufgabe: Er muss die politische Spaltung im Land überwinden und auch auf seine Gegner zugehen. Eine erste Rede wird bald erwartet.

Am Sonntag war der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen nach dem längsten und einem der härtesten Wahlkämpfe in der Geschichte Österreichs zum Bundespräsidenten gewählt worden. Er siegte in der wiederholten Stichwahl deutlich gegen Norbert Hofer von der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ). Kandidaten der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP waren schon im ersten Wahlgang im Frühjahr ausgeschieden. Die bayerische CSU pflegt traditionell enge Kontakte zu Österreich und der konservativen ÖVP.

Von

rtr

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