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22.02.2013

07:13 Uhr

Hyderabad

15 Tote bei Bombenanschlägen in Indien

Die Zahl der Toten nach den Anschlägen in der südindischen Stadt Hyderabad ist auf 15 gestiegen. Das teilte der Innenminister mit. Die Hintergründe sind unklar, noch hat niemand die Verantwortung für die Tat übernommen.

Die Untersuchung der Anschläge in  Hyderabad hat begonnen. Reuters

Die Untersuchung der Anschläge in Hyderabad hat begonnen.

Neu DelhiNach den Bombenanschlägen in der südindischen Stadt Hyderabad ist die Zahl der Toten auf 15 gestiegen. Drei Menschen seien über Nacht an ihren Verletzungen gestorben, sagte Innenminister Sushil Kumar Shinde am Freitagmorgen nach einem Besuch von Opfern in einem Krankenhaus. Sechs der 119 Verletzten schwebten in Lebensgefahr. Wer für den Doppelanschlag verantwortlich ist, sei nach wie vor unklar. Bislang hat niemand die Verantwortung für die Tat übernommen.

Shinde zufolge gab es in den vergangenen drei Tagen Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag irgendwo in Indien. „Aber es gab keine genauen Geheimdienstinformationen über einen bestimmten Ort“, sagte er. Ermittler suchten am Freitag nach Hinweisen auf einen Zusammenhang mit der Hinrichtung eines militanten Muslims aus Kaschmir vor zwei Wochen. Seitdem gilt in Indien landesweit erhöhte Alarmbereitschaft. Mohammed Afzal Gul war wegen eines Angriffs auf das Parlament in Neu-Delhi 2001 zum Tode verurteilt worden. Bei dem Angriff wurden 14 Menschen getötet, darunter fünf der Angreifer.

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Zwei Bomben waren am Donnerstag in einem Abstand von nur 150 Metern kurz nacheinander vor einem Kino und an einer Bushaltestelle in einer belebten Einkaufs- und Wohngegend gezündet worden. Die Sprengsätze waren nach Polizeiangaben in Henkelmännern auf Fahrrädern versteckt.

Ministerpräsident Manmohan Singh sprach von einem „niederträchtigen Anschlag“. Er rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Innenminister Shinde wollte sich am Nachmittag im Parlament in Neu Delhi zu dem Anschlag äußern.

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