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05.09.2011

19:54 Uhr

Im Staatsfernsehen

Chavez ruft Gaddafi zum Widerstand auf

Der Staatschef Venezuelas hat die militärische Intervention der Nato in Libyen scharf kritisiert. Er forderte die Schwellenländer auf, die „Barbarei“ der Nato zu beenden, und machte Muammar el Gaddafi Mut zum Widerstand.

Der venezuelanische Präsident Hugo Chavéz im August 2011. dpa

Der venezuelanische Präsident Hugo Chavéz im August 2011.

CaracasVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat den langjährigen libyschen Machthaber Muammar el Gaddafi zum „Widerstand“ aufgerufen. „Er muss widerstehen und dieser Widerstand wird es hoffentlich möglich machen, den Weg des Friedens zu finden und den Weg des Kriegs zu besiegen“, sagte der linkspopulistische Staatschef am Montag in einem Telefoninterview mit dem Staatsfernsehen. Niemand wisse, wo Gaddafi ist. Doch sei er sicher, dass der libysche Machthaber nicht daran denke, sein Land zu verlassen, sagte Chávez weiter.

Gaddafi wurde seit dem Sturm der Rebellen auf Tripolis am 20. August nicht mehr gesehen, doch meldete er sich wiederholt in Audiobotschaften zu Wort. Chávez hat Gaddafi seit dem Beginn des Volksaufstands Mitte Februar verteidigt und der internationalen Militärkoalition vorgeworfen, sich nur das libysche Öl sichern zu wollen. Nun rief er die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sowie weitere Staaten in Afrika und Lateinamerika auf, eine „Gegenoffensive“ zu starten, um die „Barbarei“ der Nato zu beenden.

Von

afp

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