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15.05.2014

13:49 Uhr

In Milliardenhöhe

USA planen Rüstungsgeschäft mit Irak

Die irakische Armee bestellt Kampfflugzeuge und Militär-Geländewagen im Wert von knapp einer Milliarde Dollar aus den USA. Die Waffen sollen unter anderem Öl-Förderungsanlagen vor Terrorangriffen schützen.

US-Kampfflugzeuge, die mit Maschinengewehren ausgerüstet sind und präzisionsgelenkte Bomben transportieren können, sollen an den Irak verkauft werden. huGO-BildID: 2803657 F-16 Fighting Falcons from the U.S. Air Force's 21st Fighter Squadron, based at Luke air force base in Arizona, fly in formation over southern Arizona in a picture released July 3, 2002. Military jets will patrol the United States on July 4 as part of unprecedented security to protect Americans as they celebrate Independence Day nervous about fresh attacks after Sept. 11, the White House said on Wednesday. REUTERS/US Air Force/Staff Sgt. Jeffrey Allen ## F-16 Fighting Falcons from the U.S. Air Force's 21st Fighter Squadron, based at Luke air force base in Arizona, fly in formation over southern Arizona in a picture released July 3, 2002. Military jets will patrol the United States on July 4 as part of unprecedented security to protect Americans as they celebrate Independence Day nervous about fresh attacks after Sept. 11, the White House said on Wednesday. REUTERS/US Air Force/Staff Sgt. Jeffrey Allen Reuters

US-Kampfflugzeuge, die mit Maschinengewehren ausgerüstet sind und präzisionsgelenkte Bomben transportieren können, sollen an den Irak verkauft werden.

huGO-BildID: 2803657 F-16 Fighting Falcons from the U.S. Air Force's 21st Fighter Squadron, based at Luke air force base in Arizona, fly in formation over southern Arizona in a picture released July 3, 2002. Military jets will patrol the United States on July 4 as part of unprecedented security to protect Americans as they celebrate Independence Day nervous about fresh attacks after Sept. 11, the White House said on Wednesday. REUTERS/US Air Force/Staff Sgt. Jeffrey Allen ## F-16 Fighting Falcons from the U.S. Air Force's 21st Fighter Squadron, based at Luke air force base in Arizona, fly in formation over southern Arizona in a picture released July 3, 2002. Military jets will patrol the United States on July 4 as part of unprecedented security to protect Americans as they celebrate Independence Day nervous about fresh attacks after Sept. 11, the White House said on Wednesday. REUTERS/US Air Force/Staff Sgt. Jeffrey Allen

WashingtonDie USA wollen Rüstungsgüter im Wert von knapp einer Milliarde Dollar an den Irak verkaufen. Unter anderem sollen 24 Kampfflugzeuge vom Typ AT-6C Texan II geliefert werden, wie das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Flugzeuge sind mit Maschinengewehren ausgerüstet und können präzisionsgelenkte Bomben transportieren. Das Pentagon informierte den US-Kongress am Dienstag über das Rüstungsgeschäft, das von den Abgeordneten noch abgesegnet werden muss.

Die Kosten für die Maschinen, deren Ausrüstung und damit zusammenhängende Dienstleistungen belaufen sich auf 790 Millionen Dollar (578 Millionen Euro). Der Verkauf der Flugzeuge werde die Fähigkeit der irakischen Armee stärken, das Land zu stabilisieren und ein Übergreifen des Konflikts auf Nachbarländer zu verhindern, teilte das Pentagon mit.

Neben den Kampfflugzeugen wollen die USA demnach 200 gepanzerte und mit Waffen ausgerüstete Hummer-Geländewagen im Wert von insgesamt 101 Millionen Dollar an den Irak liefern. Diese sollen den Angaben zufolge dazu dienen, die Anlagen zur Öl-Förderung vor „Terrorangriffen“ zu schützen. Darüber hinaus bestellte Bagdad für insgesamt 90 Millionen Dollar sieben Luftschiffe zur Überwachung von Militäreinrichtungen.

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Um seine Truppen zu stärken, hatte der Irak bereits eine Reihe von Rüstungsgeschäften mit den USA abgewickelt. Unter anderem hatte der Irak 36 US-Kampfjets vom Typ F-16 gekauft. Der Irak sieht sich mit einer zunehmenden Gewalt durch islamistische Aufständische sowie Spannungen zwischen der sunnitischen Minderheit und der schiitischen Mehrheit konfrontiert. Viele Sunniten werfen der Regierung vor, sie in Politik und Wirtschaft auszugrenzen.

Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

15.05.2014, 14:43 Uhr

Das nenne ich win-win Situation. Erst im Irak wegen des dringend benötigten Öls einmarschieren und dann nach dem Abzug der Truppen Waffen zur Sicherung der Ölförderung durch US-Firmen verkaufen. Wirklich geschäftstüchtig.

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