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02.12.2013

13:50 Uhr

In Peking

Cameron wirbt für EU-Freihandelsabkommen

Großbritannien prescht vor: In Peking macht sich Premier Cameron für ein EU-Freihandelsabkommen stark. Der EU-Kommission dürfte das nicht gefallen. Brüssel und Peking verhandeln gerade über ein Investitionsabkommen.

Großbritanniens Premier David Cameron (r.) mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang: Der britische Vorstoß für ein EU-Freihandelsabkommen mit China steht im Kontrast zu den Ankündigungen von EU-Handelskommissar Karel De Gucht. AFP

Großbritanniens Premier David Cameron (r.) mit seinem chinesischen Amtskollegen Li Keqiang: Der britische Vorstoß für ein EU-Freihandelsabkommen mit China steht im Kontrast zu den Ankündigungen von EU-Handelskommissar Karel De Gucht.

Peking/BrüsselDer britische Premierminister David Cameron hat sich in Peking für die Abschaffung von Handelsschranken zwischen China und der EU ausgesprochen. Einige Kräfte in der Europäischen Union wollten weiterhin Zölle zwischen beiden Handelsmächten, sagte Cameron nach einem Gespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang am Montag. „Großbritannien will diese Schranken einreißen.“ Bereits vor seinem Besuch hatte Cameron angekündigt, er werde sich mit seinem „ganzen politischen Gewicht“ für ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und China einsetzen.

Kritik an Camerons Kurs kam von der EU-Kommission, die in der Handelspolitik eine starke Stellung hat. „Wir halten es für verfrüht, mit China über ein Freihandelsabkommen zu diskutieren“, sagte ein Sprecher der Behörde am Montag in Brüssel. Zunächst müsse das geplante Investitionsschutzabkommen verhandelt werden. Die Kommission vertritt die Mitgliedstaaten bei internationalen Handelsgesprächen.

Beim EU-China-Gipfel vor knapp zwei Wochen in Peking hatte EU-Handelskommissar Karel De Gucht bereits gesagt, die Verhandlungen über das Investitionsschutzabkommen seien von höchster Priorität. Das Abkommen soll bessere Rahmenbedingungen für Investitionen in der EU und China schaffen und beiden Seiten den Marktzugang erleichtern. „Erst danach sollten wir über ein Freihandelsabkommen reden.“ China und die EU stehen noch am Anfang der Verhandlungen über das Investitionsabkommen.

London betonte, Großbritannien habe sich bereits bei anderen europäischen Partnern für ein Freihandelsabkommen eingesetzt. Die Aufhebung der Zölle in vielen Sektoren könne der Wirtschaft wichtige Wachstumsimpulse geben, teilte die britische Regierung mit.

Einige EU-Staaten hatten sich in den vergangenen Monaten jedoch zurückhaltend zu einem Freihandelsabkommen mit China geäußert. Sie hatten Sorge, dass chinesische Firmen Europa nach einer Vereinbarung mit Billigprodukten überschwemmen könnten. Die EU ist Chinas größter Handelspartner und China ist der zweitgrößte Handelspartner der EU nach den USA.

Cameron wird bei seinem dreitägigen Besuch von einer Delegation von mehr als 100 hochrangigen Wirtschaftsvertretern begleitet. Die Beziehungen zwischen London und Peking gelten als belastet, nachdem Cameron vor eineinhalb Jahren in der St. Paul's Kathedrale den Dalai Lama getroffen hatte.

London hatte im Oktober betont, es seien keine weiteren Treffen mit dem religiösen Führer mehr geplant. Beim Besuch in Peking habe Cameron Ministerpräsident Li versichert, dass Großbritannien Tibet als rechtmäßigen Teil Chinas anerkenne, berichtete das chinesische Staatsfernsehen.

Bei dem Besuch in Peking nahmen Cameron und Li an der Unterzeichnung von zehn Verträgen zwischen Großbritannien und China teil - darunter Abkommen für einen stärkeren wirtschaftlichen Austausch, eine Kooperation bei der Erforschung des Weltalls und die Erschließung von chinesischen Gasvorkommen.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

02.12.2013, 09:38 Uhr

Frau EU-Reding ist der Ausdruck für die Überheblichkeit der "EU in Brüssel". Als "Kommissarin" stellt sie sich rotzfrech einem gewählten UK-Premierminister Cameron entgegen. Genauso das aktuelle Zündeln in der Ukraine, wo die "EU in Brüssel" gezielt mit Hilfe von Herrn Klitschkow als "Gesandter" die Menschenmassen dirigiert um sich die Ukraine in Brüssel einzuverleiben.

Gezielt werden Menschenströme und Geldströme von Brüssel aus eingesetzt gegen die Länder Europas, um die Zentralmacht "EU in Brüssel" immer weiter auszubauen. Soll das die Vision von Europa sein ?? Wohl eher nicht. Die Ideologie von "EU in Brüssel" ist europa-feindlich, weil sie manipulierend und dirigierend agiert über die Köpfe der Völker Europas hinweg.

Früher hatten wir das friedliche Zusammenleben unter der Europäischen Wirtschafts Gemeinschaft. Dahin müssen wir zurückkehren und dem erstarkenden Monster "EU in Brüssel" entgegentreten - als friedliebende Europäer.

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Die SPD ist eine reine Fassaden-Partei in 3 Stufen.

1. Oben die Betonköpfe ohne Kontakt zur Basis.

2. Dann kommt TeleTubbie Gabriel

3. Dann kommt die SPD-Basis, beitragzahlend und abgekoppelt.

Gabriel soll die Illusion von volksnaher Partei vermitteln - egal ob die deutschen Wähler damit misskreditiert werden oder nicht, ob das Ganze ein billiges Schauspiel ist oder Trixerei mit doppeltem Boden.

Nach dem Willen der Deutschen wird sowieso seit 1945 nicht mehr gefragt. Wir sind "untendurch" in ganz Europa seit Ende des Krieges und bei unseren Politikern sowieso.

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Frankreich Freierverbot

Künftig wird Sex insgesamt als "gewaltsame Handlung" eingestuft um Frauen zu demütigen. Das ist dann die nächste Stufe. Immer auf die Männer !!!

Ganz im Sinne des aktuellen Staats-Feminismus. Frauen werden immer weiter glorifiziert - auf den Männern immer mehr politisch rumgetrampelt und degradiert.

Warum nicht Heroin und Waffen zum Verkauf freigeben, aber unter Strafe stellen, wenn sie jemand kaufen will ?? Das ist doch das selbe.

Account gelöscht!

02.12.2013, 09:57 Uhr

Die "EU in Brüssel" forciert das "durch-gequirle Europa", vermischte Kulturen, vermischte Völker, Ost-Europa ab nach West-Europa - weg mit den Staaten und Identitäten.

Stoppt die Verbreitung der blauen Dekadenz !

Account gelöscht!

02.12.2013, 13:32 Uhr

Die EU ist ein Identitäts-, Volks-, und Kulturzerstörer.

Sie normiert und klont die Völker Europas nach eigenem Gutdünken und gehört deshalb verbrannt, - mit Stumpf und Stil.

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