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17.04.2013

11:03 Uhr

Industrieregion Kaesong

Nordkorea verweigert Lebensmittellieferung

Pjöngjang blockiert weiter den gemeinsam mit Seoul betriebenen Industriekomplex. Derzeit befinden sich noch rund 200 Südkoreaner in der Wirtschaftszone, die nicht mit Lebensmitteln versorgt werden durften.

Nordkorea hat einer südkoreanischen Delegation die Einreise verweigert. Reuters

Nordkorea hat einer südkoreanischen Delegation die Einreise verweigert.

SeoulNordkorea hat einer südkoreanischen Delegation die Einreise in den Industriekomplex Kaesong verweigert, die die noch dort verbliebenen südkoreanischen Arbeiter mit Lebensmitteln versorgen wollten. Pjöngjang habe die Einreise der zehnköpfigen Gruppe nicht erlaubt, sagte ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums am Mittwoch in Seoul. Das Verweigern dieser "humanitären Maßnahme" sei "sehr bedauerlich".

Pjöngjang blockiert seit dem 3. April den Zugang zu dem gemeinsam mit Südkorea betriebenen Industriekomplex. Am 8. April zog Nordkorea alle seine 53.000 Arbeiter ab. Den südkoreanischen Arbeitern wurde die Ausreise freigestellt. Derzeit befinden sich noch rund 200 Südkoreaner in dem zehn Kilometer von der Grenze entfernten Komplex. Nach einem Raketentest im Dezember und einem Atomtest im Februar ist die Lage auf der koreanischen Halbinsel derzeit stark angespannt.

Von

afp

Kommentare (8)

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Harald

17.04.2013, 11:30 Uhr

"Das Verweigern dieser humanitären Maßnahme sei sehr bedauerlich"! Soso! Wie wäre es wenn die 200 Südkoreaner einfach wieder nach Südkorea gingen? Nordkorea hat ihnen doch gesagt sie können gehen. Alle anderen sind ja auch schon weg. Also können sie doch einfach nach Hause gehen? Seltsame Propagandanachrichten...

MIB

17.04.2013, 11:58 Uhr

Wie wäre es, wenn man das Regim in Nord-Kore und seine Hintermänner in China endlich militärisch beseitigen würde? Atomkrieg ist machbar Herr Nachbar; dies beweisen schon Hiroshima und Nagasaki, blühende Städte!

Account gelöscht!

17.04.2013, 12:50 Uhr

Erstmal vorweg zu den Atombomben:
Eine war mit Plutonium bestückt (deutsche Wehrtechnik), die danach zweite geworfene war mit Uran bestückt (US Wehrtechnik).

Ich finde ihr Kommentar einfach nur dumm.

Da werden Produkte von Arbeitersklaven in Nordkorea für die südkoreanische Industrie hergestellt. Den hungernden Nordkoreanern will man aber nichts zu Fressen geben. Leute wie Sie sehen nur die 200 hungernden Südkoreaner, welche die Nordkoreaner ausbeuten und die sind ihnen wichtiger.
Auf der anderen Seite sind es Leute wie Sie, die für 1 Euro oder billiger Einkaufen wollen. Die mit ihrem Geiz die Kaufzentren der Städte töten, in denen sie sich vorher für ihre Produkt beraten lassen: DOPPELMORALAFFEN!

Desweiteren haben nicht immer alle Recht, die von der Brücke springen. In diesem Fall hat die springende Masse vielleicht Unrecht.
So etwas kann man diplomatisch Regeln.

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