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21.02.2013

00:56 Uhr

Industriespionage

USA geben chinesischen Cyber-Spähern Kontra

Die USA haben die Nase voll von Hackerangriffen auf Unternehmen: Weil die Regierung China in Verdacht hat, mit diesen Mitteln Industriespionage zu betreiben, will sie nun durchgreifen - aber nicht auf technischem Weg.

Schaltpläne aus der Ferne kopieren? Die USA wollen gegen Industriespionage durch Hackerangriffe stärker vorgehen. dpa

Schaltpläne aus der Ferne kopieren? Die USA wollen gegen Industriespionage durch Hackerangriffe stärker vorgehen.

WashingtonDie USA wollen härter gegen Industriespionage vor allem aus China vorgehen. Dies geht aus einem Regierungsbericht hervor, den das Weiße Haus am Mittwoch veröffentlichte.

Als Gegenmaßnahmen würden diplomatische Schritte sowie Handelsbeschränkungen gegen ausländische Produkte genannt, bei denen Industriespionage im Spiel sei, berichtete das „Wall Street Journal“. Zudem solle geprüft werden, ob strengere Gesetze notwendig seien.

Der Bericht befasst sich mit konventionellen Formen der Industriespionage wie auch mit Hackerangriffen. Neue Ansätze finden sich darin jedoch kaum. Es wird darin kein Land als Hauptschuldiger ausgemacht, jedoch beziehen sich die meisten Beispiele auf China.

China wird in dem Bericht 188 Mal genannt, Russland 45 Mal. Auch Indien wird erwähnt. Präsident Barack Obama betont seit längeren die Bedeutung des Kampfs gegen Cyberattacken vor allem von chinesischen Hackern, die Daten von US-Firmen ausspähen.

„Die Regierung wird mit Nachdruck den Diebstahl amerikanischer Industriegeheimnisse bekämpfen, die durch ausländische Firmen oder Regierungen genutzt werden könnten, um unfaire Wettbewerbsvorteile über US-Unternehmen zu erhalten“, sagte Victoria Espinel, die den Kampf gegen Cyberangriffe koordiniert, am Mittwoch in Washington.

Justizminister Eric Holder betonte die neue Dimension der Industriespionage durch Computer-Attacken. „Ein Hacker in China kann sich Software-Informationen von einer Firma aus Virginia besorgen, ohne seinen Schreibtisch zu verlassen.“

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Alarm in der Konzernzentrale: Hacker-Attacke auf Apple

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Nach einer Welle spektakulärer Hacker-Attacken hatten US-Sicherheitsexperten erst am Dienstag Vorwürfe gegen chinesische Behörden verschärft. Die Regierung in Peking wies dies zurück.

Für viele aufsehenerregende Angriffe der vergangenen Jahre sei eine in Shanghai angesiedelte Spezialabteilung der chinesischen Armee verantwortlich, heißt es in einem Bericht der Sicherheitsfirma Mandiant. Sie half zuletzt unter anderem der „New York Times“, ihr Netzwerk nach Hackerangriffen wieder sicher zu machen.

Kommentare (4)

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MMobius

21.02.2013, 01:38 Uhr

Hm, dabei ist China noch nichteinmal überführt. Vom Echelon-Programm der USA weiß jedoch die Welt...schon eigenartig, wenn oftmals Patente in den USA angemeldet wurden, kurz bevor diese in der EU angemeldet wurden, ohne dass dort in diese Richtung geforscht wurde...

Account gelöscht!

21.02.2013, 07:09 Uhr

Aber die USA sind doch unsere Freunde....

:-))

Account gelöscht!

21.02.2013, 09:13 Uhr

Ja klar ; -)

Aber wie war das noch bei Geld ...

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