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19.06.2017

08:24 Uhr

Inflation in Großbritannien

Briten sehen pessimistisch in die Zukunft

Durch die steigende Inflation geraten die Einkünfte britischer Haushalte zunehmend unter Druck. Im Mai erreichte die Teuerungsrate sogar den Höchststand seit vier Jahren. Eine Besserung der Lage scheint nicht in Sicht.

Brexit-Verhandlungen

70 Milliarden Euro – hierüber verhandeln Briten und EU

Brexit-Verhandlungen: 70 Milliarden Euro – hierüber verhandeln Briten und EU

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LondonDie Briten sorgen sich angesichts der steigenden Inflation zunehmend um ihre Finanzkraft. Das Barometer für die finanziellen Aussichten der privaten Haushalte in den kommenden zwölf Monaten fiel im Juni um 1,3 auf 45,8 Punkte und damit auf einen der niedrigsten Werte seit Ende 2013, wie das Institut IHS Markit am Montag zu seiner Umfrage mitteilte. „Die Einkünfte der Haushalte bleiben angesichts steigender Lebenshaltungskosten unter heftigem Druck“, sagte IHS-Markit-Experte Tim Moore. „Da der Druck im vergangenen Monat zugenommen hat, nehmen die Sorgen um die Zukunft zu.“

Die Teuerungsrate erreichte im Mai mit 2,9 Prozent den höchsten Stand seit vier Jahren, da das schwächelnde Pfund Importe verteuert. 58 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden zwölf Monaten mit einer höheren Inflation, ergab die Markit-Umfrage. Die Landeswährung hat seit dem Brexit-Votum vor einem Jahr mehr als ein Fünftel an Wert gegenüber dem Dollar verloren. Die steigende Inflation drückt die Realeinkommen der Briten: Diese schrumpften im ersten Quartal so kräftig wie seit 2014 nicht mehr.

Von

rtr

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