Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2005

21:32 Uhr

Inselstaat fordert seit Jahrzehnten die Rückgabe des Gebietes

Kuba verlangt Ende der Menschenrechtsverletzungen in Guantánamo

Die kubanische Regierung hat von den USA das sofortige Ende der Menschenrechtsverletzungen auf dem im Osten der Insel gelegenen US-Marinestützpunkt Guantánamo gefordert.

HB HAVANNA. „Die Gräuel, die auf dieser Basis begangen werden und die Tatsache, dieses illegal besetzte kubanische Territorium als Gefängnis zu nutzen, verletzten zahlreiche Bestimmungen des humanitären Völkerrechtes“, hieß es in einer am Mittwoch im kubanischen Fernsehen verlesenen Protestnote des kubanischen Außenministeriums.

Auf dem Marinestützpunkt Guantánamo werden seit Anfang 2002 mutmaßliche Taliban- und El-Kaida-Kämpfer gefangen gehalten. Die USA hatten den Stützpunkt 1903 von Kuba gepachtet. Seit der kubanischen Revolution 1959 verweigert Kuba die Annahme der Pachtzahlungen und fordert die Rückgabe des Gebietes.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×