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15.10.2014

09:51 Uhr

Insider-Informationen

Umbesetzung in EU-Kommission geplant

Die Bereiche Energie-Union und Verkehr könnten neu besetzt werden: Der Slowake Maros Sefcovic und die ehemalige slowenische Vize-Regierungschefin Violeta Bulc sollen Jean-Claude Junckers EU-Kommission unterstützen.

Vizepräsident für die Vollendung des Energie-Binnenmarktes könnte Insider-Informationen zufolge der Slowake Maros Sefcovic werden. ap

Vizepräsident für die Vollendung des Energie-Binnenmarktes könnte Insider-Informationen zufolge der Slowake Maros Sefcovic werden.

BrüsselIn der neuen EU-Kommission von Präsident Jean-Claude Juncker dürften die Aufgaben für die Bereiche Energie-Union und Verkehrspolitik einem Insider zufolge neu besetzt werden.

Vizepräsident für die Vollendung des Energie-Binnenmarktes könne der Slowake Maros Sefcovic werden und damit das Portfolio der vom EU-Parlament abgelehnten Slowenin Alenka Bratusek übernehmen, sagte eine mit Junckers Plänen vertraute Person am Dienstagabend der Nachrichtenagentur Reuters.

Die von der slowenischen Regierung für Bratusek nachnominierte bisherige Vize-Regierungschefin Violeta Bulc sei von Juncker als Kandidatin akzeptiert worden und könnte den Bereich Verkehr verantworten, den eigentlich Sefcovic betrauen sollte.

EU-Kommission: Slowenien nominiert Entwicklungsministerin Bulc

EU-Kommission

Slowenien nominiert Entwicklungsministerin Bulc

Alenka Bratusek hat ihre umstrittene Kandidatur für die neue EU-Kommission zurückgezogen. Ihre Personalie war im Parlament auf erheblichen Widerstand gestoßen. Nun hat Slowenien die nächste Kandidatin nominiert.

In einer Mitteilung Junckers hieß es, dass der neue EU-Kommissionspräsident dem EU-Rat, der Vertretung der EU-Mitgliedsländer, eine neue Liste von Kommissaren vorgelegt habe, zu der auch Bulc gehöre. Der Rat könnte der Nominierung bereits am Mittwoch zustimmen.

Die 50-jährige muss sich am Montag noch den Fragen des Verkehrsausschusses im EU-Parlament stellen. Als EU-Verkehrskommissarin wäre Bulc auch zuständig für die Bewertung der deutschen Pläne zur Einführung einer Pkw-Maut, die in Brüssel mit Zurückhaltung aufgenommen worden waren.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

15.10.2014, 11:00 Uhr

Und Deutschland darf weiter zahlen ...
Das EUR-System inkl. der EZB ist leider auf einem denkbar schlechten Fundament errichtet worden, einem aus Unwahrheit und Misstrauen (Frankreichs ggü. Deutschland), und vor allem gegen allen Sachverstand.

Und es wird immer klarer, dass uns der EUR richtig teuer zu stehen kommt. Wie konnte das nur passieren?

Was sagt Ex-Bundesbanker Prof. Nölling:
https://www.youtube.com/watch?v=eKxzGTwAqOQ

Herr Manfred Zimmer

16.10.2014, 09:23 Uhr

Unerhört was da die Politiker den Bürgern so anbieten.

Es geht da nicht um die Vertretung der Bürger, sondern um das Recht jemanden aus dem "Brotkorb" zu bedienen.

Sollte das tatsächlich das Ziel Adenauers und de Gaulle gewesen sein, als sie die EWG bzw. die EU auf den Weg brachten? Man sollte an ihre Gräber gehen und feststellen, ob sie noch so im Grab liegen wie man sie damals beerdigte.

"Ihr Fell verteilen sie unter sich."

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