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27.05.2014

07:43 Uhr

Internationale Arbeitsorganisation

Lage vieler Arbeiter in Entwicklungsländern weiter prekär

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation sind viele Arbeiter in den Entwicklungsländern von schwierigen Jobbedingungen betroffen – obwohl die Mittelklasse expandiert. Nichtsdestotrotz habe sich die Lage verbessert.

ILO-Chef Guy Ryder präsentiert den Weltarbeitsbericht 2014 in Genf. Demnach sei die Lage vieler Arbeiter in Entwicklungsländern weiter prekär. dpa

ILO-Chef Guy Ryder präsentiert den Weltarbeitsbericht 2014 in Genf. Demnach sei die Lage vieler Arbeiter in Entwicklungsländern weiter prekär.

GenfTrotz einer expandierenden Mittelklasse ist mehr als die Hälfte aller Arbeiter in den Entwicklungsländern noch immer von prekären Jobbedingungen betroffen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) erklärte anlässlich der Veröffentlichung ihres Weltarbeitsberichts am Dienstag, noch immer arbeiteten 1,5 Milliarden Menschen ohne angemessene Verträge und soziale Absicherung, viele von ihnen lebten trotz Arbeit in Armut. Den Zahlen der ILO zufolge verdienen 839 Millionen Arbeiter in Entwicklungsländern mit ihrer Beschäftigung weniger als zwei Dollar (1,50 Euro) am Tag.

Allgemein befänden sich die Entwicklungsländer in einem Aufholprozess verglichen mit den Industrieländern, sagte ILO-Chef Guy Ryder vor Medienvertretern in Genf. Zwischen 1980 und 2011 stieg das Pro-Kopf-Einkommen der ILO zufolge jährlich um durchschnittlich 3,3 Prozent. In den frühen 2000er Jahren habe zudem mehr als die Hälfte der Arbeiter in den Entwicklungsländern weniger als zwei Dollar verdient, mittlerweile sei es ein Drittel.

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Gleichwohl mahnte die ILO eine Verbesserung der Arbeiterrechte in den Entwicklungsländern an. Für den Bericht untersuchte die Organisation die Lage in 140 Entwicklungs- und Schwellenländern.

Von

afp

Kommentare (1)

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27.05.2014, 08:59 Uhr

Präkäre Arbeitsplätze?
Warum denn in die Ferne schauen?

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