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27.01.2005

17:57 Uhr

Internationale Zusammenarbeit

Neue US-Außenministerin Rice trifft Schröder Anfang Februar

Die neue US-Außenministerin Condoleezza Rice stattet Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) Anfang Februar ihren Antrittsbesuch in Berlin ab.

HB BERLIN. Dabei werde die Vorbereitung des Treffens von Schröder und US-Präsident George W. Bush am 23. Februar in Mainz im Mittelpunkt stehen, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag in Berlin. Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) wird Rice voraussichtlich nicht sehen, weil Fischer Anfang Februar eine seit langem geplante Auslandsreise beginnt. Fischer hatte Rice bereits am Dienstag vor ihrer Vereidigung zur Außenministerin in Washington getroffen.

Das „Handelsblatt“ (Freitag) berichtete unter Berufung auf US- Regierungskreise, weitere wichtige Themen seien die Lage in Iran, im Irak sowie der Nahost-Friedensprozess. Rice werde auch London, Rom und Ankara besuchen und anschließend nach Israel und in die Palästinensergebiete weiterreisen.

Bush hatte unmittelbar nach seiner Wiederwahl angekündigt, dass er die Beziehungen zu Europa verbessern wolle. Vor seinem Mainz- Besuch reist Bush am 22. Februar nach Brüssel zur EU und NATO. Die Bundesregierung hatte Bushs Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit bei seiner Antrittsrede begrüßt. Nach der Überwindung des Streits um den Irak-Krieg will Berlin die Beziehungen zu Washington besonders bei Fragen der Bewältigung internationaler Konflikte ausbauen.

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