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17.01.2017

09:52 Uhr

Internationaler Gerichtshof der Uno

Ukraine klagt gegen Russland

Die Ukraine verklagt Russland vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Terrorakten in der Ostukraine. Die Föderation soll nicht nur Waffen geliefert haben. Russland streitet die Beteiligung ab.

Menschen jubeln auf dem Lenin-Platz in Simferopol in der Ukraine, nachdem sie in einem Referendum über den Anschluss an Russland abgestimmt haben. Jetzt kocht die Ukraine-Krise wieder hoch – das Land hat beim Internationalen Gerichtshof der UN Klage gegen Russland eingereicht. dpa

Ukraine-Krise

Menschen jubeln auf dem Lenin-Platz in Simferopol in der Ukraine, nachdem sie in einem Referendum über den Anschluss an Russland abgestimmt haben. Jetzt kocht die Ukraine-Krise wieder hoch – das Land hat beim Internationalen Gerichtshof der UN Klage gegen Russland eingereicht.

KiewDie Ukraine hat beim Internationalen Gerichtshof der UN in Den Haag Klage gegen Nachbar Russland eingereicht. Die Russische Föderation solle für „verübte Terrorakte und Diskriminierung während ihrer gesetzeswidrigen Aggression gegen die Ukraine“ zur Verantwortung gezogen werden, teilte das Außenministerium in Kiew am Montag mit. Russland weist eine Beteiligung am blutigen Krieg in der Ostukraine stets zurück.

Durch Waffenlieferungen und andere Hilfe für die prorussischen Separatisten im Kriegsgebiet Donbass habe Moskau gegen die UN-Konvention gegen die Finanzierung des Terrorismus verstoßen, erklärte das Ministerium. Zudem würden Ukrainer und Krimtataren auf der 2014 von Russland einverleibten Halbinsel Krim diskriminiert.

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„Wir haben mehr als zwei Jahre über Verhandlungen versucht, die Streitigkeiten zu regeln, doch Russland will seine Verstöße gegen das Völkerrecht nicht einstellen“, sagte Außenminister Pawel Klimkin. Kiew hat sich allerdings ebenso wie Russland bis heute nicht dazu verpflichtet, die Urteile der 1945 gegründeten Institution anzuerkennen.

Von

dpa

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