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16.03.2017

15:03 Uhr

Internationaler Währungsfonds

Mitarbeiterin durch Briefbombe im Pariser IWF-Büro verletzt

Im Pariser IWF-Büro ist ein Briefumschlag explodiert und hat eine Mitarbeiterin verletzt. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag. Am Mittwoch war ein Sprengstoffpaket im Bundesfinanzministerium abgefangen worden.

Briefbombe in Paris

Anschlag auf Internationalen Währungsfonds

Briefbombe in Paris: Anschlag auf Internationalen Währungsfonds

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ParisBei der Explosion einer Briefbombe im Pariser Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist am Donnerstag eine Mitarbeiterin verletzt worden. Der Brief sei mit der Post gekommen und habe einen selbst gebauten Sprengsatz enthalten, teilte der Pariser Polizeichef Michel Cadot mit. Aus Polizeikreisen verlautete, die IWF-Mitarbeiterin sei im Gesicht und am Arm verletzt worden, Lebensgefahr bestehe nicht. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

In den vergangenen Tagen habe es Telefondrohungen gegeben, doch sei nicht klar, ob eine Verbindung zum Vorfall beim IWF bestehe, sagte Cadot. IWF-Chefin Christine Lagarde sprach von einem "feigen Gewaltakt". Der IWF werde seine Arbeit fortsetzen. Präsident Francois Hollande erklärte, es werde alles getan, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen.

Bundesfinanzministerium: Paket mit Sprengstoff in Schäubles Ministerium gefunden

Bundesfinanzministerium

Paket mit Sprengstoff in Schäubles Ministerium gefunden

In der Poststelle des Finanzministeriums ist ein verdächtiges Paket aufgefallen. Darin fand sich ein gefährliches Gemisch zur Herstellung von Pyrotechnik. Der Inhalt hätte „erhebliche Verletzungen“ verursachen können.

Zunächst gab es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit einem Sprengstoffpaket, das am Mittwoch im Bundesfinanzministerium in Berlin abgefangen worden war. Zu der Absendung dieses Paktes bekannte sich eine griechische Extremistengruppe. Finanzminister Wolfgang Schäuble ist in Griechenland sehr unbeliebt. Er gilt als Hardliner bei den Sparforderungen der internationalen Gläubiger des Landes. Auch der IWF ist an den Verhandlungen zur Rettung des vom Finanzkollaps bedrohten Landes beteiligt.

Von

rtr

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