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19.03.2017

16:17 Uhr

Internationaler Währungsfonds

Ukraine muss auf weitere Finanzspritze warten

Im Februar hatte der ukrainische Ministerpräsident noch vor März eine Einigung mit dem IWF über Hilfszahlungen erwartet. Doch die Ukraine wartet immer noch auf eine Finanzspritze. Den Beschluss hat der IWF verschoben.

Der ukrainische Ministerpräsident hatte im Februar gesagt, dass er noch vor März eine Einigung mit dem IWF über neue Finanzhilfen erwarte. dpa

Wladimir Groisman

Der ukrainische Ministerpräsident hatte im Februar gesagt, dass er noch vor März eine Einigung mit dem IWF über neue Finanzhilfen erwarte.

KiewDie Ukraine muss auf weitere Hilfszahlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) warten. Die Organisation verschob am Sonntag einen für Montag erwarteten Beschluss zur Auszahlung einer weiteren Milliarden-Hilfe an das Bürgerkriegsland. Als Grund nannte der IWF, dass zunächst die Auswirkungen einer Wirtschaftsblockade von Rebellengebieten durch die Regierung in Kiew analysiert werden müsse.

Die Ukraine hatte den Warenverkehr in die Rebellengebiete im Osten des Landes unterbrochen und verlangt von den Separatisten, dass sie in ihrer Region beschlagnahmte Firmen zurückgibt. Zudem müssten die von Russland unterstützten Rebellen Zusagen aus dem Friedensabkommen von Minsk aus dem Jahr 2015 erfüllen.

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Der Außenminister der Ukraine will, dass die USA weiter Gelder für Sicherheitsmaßnahmen gegen Russland zusichern. Dabei plant das Weiße Haus, die Ausgaben für Auslandshilfen stark einzudämmen.

Ministerpräsident Wladimir Groisman hatte im Februar gesagt, er erwarte noch vor März eine Einigung mit dem IWF über neue Finanzhilfen. Es seien nur noch Kleinigkeiten zu klären.

Bei einer Einigung wäre der Weg zur Überweisung der nächsten Tranche aus einem 17,5 Milliarden Dollar umfassenden Hilfspaket frei.

Von

rtr

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