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08.12.2016

15:02 Uhr

Interpol-Datenbank

EU-Staaten wollen Betrug mit Reisedokumenten erschweren

Die EU-Kommission strebt strengere Regeln für Reisedokumente an. Gestohlene, verlorene oder ungültige Dokumente sollen systematisch in Datenbanken erfasst werden. Bestehende Sicherheitslücken sollen geschlossen werden.

„Wie wir wissen, haben Terroristen gefälschte Reisedokumente verwendet, um unerkannt durch die EU zu reisen“, sagte der für Sicherheit zuständige EU-Kommissar. dpa

Reisepass

„Wie wir wissen, haben Terroristen gefälschte Reisedokumente verwendet, um unerkannt durch die EU zu reisen“, sagte der für Sicherheit zuständige EU-Kommissar.

BrüsselWegen der hohen Terrorgefahr in Europa dringt die EU-Kommission auf strengere Regeln für den Umgang mit Reisedokumenten. Die Mitgliedstaaten sollten künftig alle gestohlenen, verlorenen oder für ungültig erklärten Dokumente systematisch in einer Interpol-Datenbank und einem IT-System der Schengen-Staaten erfassen, heißt es in einem am Donnerstag vorgestellten Aktionsplan.

Zudem müssten so bald wie möglich Vorschläge für eine sicherere und einheitliche Gestaltung von Visa und Aufenthaltstiteln für Nicht-EU-Ausländer verabschiedet werden.

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„Wie wir wissen, haben Terroristen gefälschte Reisedokumente verwendet, um unerkannt durch die EU zu reisen“, sagte der für Sicherheit zuständige EU-Kommissar Julian King am Donnerstag. Bestehende Sicherheitslücken müssten geschlossen werden.

Ob die Vorschläge umgesetzt werden, hängt nun von den Regierungen der EU-Mitgliedstaaten ab. Die EU-Kommission will Anfang 2018 eine Bericht über die bis dahin erzielten Fortschritte vorlegen.

Von

dpa

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