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15.12.2015

00:48 Uhr

Investitionsmöglichkeiten

China tritt EU-Entwicklungsbank bei

Die EBRD hat ein neues Mitglied: China. Die Volksrepublik ist vor allem an Großprojekten im Transportwesen, der Ausbeutung von Rohstoffen, der industriellen Entwicklung und der finanziellen Zusammenarbeit interessiert.

Diee Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat ein neues Mitglied: China. Reuters

EBRD

Diee Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat ein neues Mitglied: China.

LondonDie Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat China als 65. Mitglied aufgenommen. Der Gouverneursrat habe den Antrag Chinas angenommen, Aktionär der Bank zu werden, teilte die EBRD am Montag mit.

Der Beitritt Chinas eröffne "neue Investitionsmöglichkeiten für chinesische Konzerne" im Einflussbereich der Bank, erklärte EBRD-Präsident Suma Chakrabarti.

Die EBRD wurde 1991 gegründet, um den Übergang der Staaten Osteuropas zum marktwirtschaftlichen System zu erleichtern.

Inzwischen erstrecken sich die Projekte der Bank auf insgesamt 36 Staaten, bis hinein nach Zentralasien und in den erweiterten Mittelmeerraum. Die meisten Aktionäre der Bank sind europäische Staaten, zu den Aktionären zählen aber auch die USA, Japan und Australien.

China knüpft bei seinen wirtschaftlichen Ambitionen Richtung Westen an die Tradition der alten Seidenstraße aus der Antike und dem Mittelalter an - Handelswege, die von China bis nach Europa reichten. Die Volksrepublik ist vor allem an Großprojekten im Transportwesen, bei der Ausbeutung von Rohstoffen, bei der industriellen Entwicklung und der finanziellen Zusammenarbeit interessiert.

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