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15.09.2011

20:32 Uhr

Investoren-Legende

Soros fordert EU-Finanzministerium

Ein europäisches Finanzministerium, das die Macht hat, Steuern zu erheben und Geld zu leihen - das fordert der legendäre Spekulant George Soros in einem US-Magazin. Der Euro-Rettungsschirm sei zudem viel zu klein.

Der Milliardär Soros beim Weltwirtschaftsforum 2011. dpa

Der Milliardär Soros beim Weltwirtschaftsforum 2011.

New YorkDer legendäre US-Investor George Soros sieht in einer gemeinsamen europäischen Finanzpolitik den einzigen Ausweg aus der Eurokrise. Es bedürfte eines „europäischen Finanzministeriums, das die Macht hat, Steuern zu erheben und demzufolge auch Geld zu leihen“, schrieb er in einem Gastbeitrag für das US-Magazin „New York Review of Books“.

Soros verlangte von den europäischen Politikern einen „radikalen Kurswechsel“. Der europäische Rettungsfonds EFSF sei gerade mal ausreichend für die drei kleineren Staaten Griechenland, Portugal und Irland. „Er ist nicht umfangreich genug, um größere Länder wie Spanien oder Italien zu stützen.“ Europa tue gerade nur das absolut Nötigste statt die Probleme von Grund auf anzugehen, beklagte Soros. „Deshalb ist Europa zu einer scheinbar unendlichen Serie an Krisen verdammt.“

Damit erneuerte der milliardenschwere Spekulant seine Kritik am Krisenmanagement. „Selbst wenn die Katastrophe verhindert werden kann, ist eine Sache klar: Der Druck, die Defizite abzubauen, wird die Eurozone in eine länger andauernde Rezession stürzen.“ Er sieht vor allem die Bundesrepublik als wirtschaftlich stärksten Staat Europas in der Pflicht. „Der Weg, der zu einer Lösung führt, muss in Deutschland gefunden werden.“ Die deutsche Bevölkerung müsse akzeptieren, dass sie keine andere Wahl habe, als den Euro zu unterstützen. „Ein Niedergang des Euro würde eine Kernschmelze auslösen, die die Verantwortlichen nicht mehr eindämmen könnten.“

Von

dpa

Kommentare (13)

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Pendler

15.09.2011, 20:47 Uhr

Sag ich es


### DAS IST DER PLAN ######


Der (jüd...) Hochfinanz geht es um das EU-Finanzministerium.

Das war das Ziel
Das ist der Plan
Das war der Grund für alle Finanzkrisen

Und nur darum geht es.
Endlich zeigt der Tiger uns seine Zähne.

plan

15.09.2011, 21:01 Uhr

Natürlich ist das der Plan. Schon lange. Und man wird Olli Rehn, den Finnen, zuerst als EU Kommissar dafür anstellen, um dann langsam scheibchenweise die nationalen Souveränitäten auszuhebeln. So wie man es ja schon die ganze Zeit scheibchenweise macht, weil das leichter zu verdauen ist und nicht so auffällt. Ist doch viel einfacher, wenn man nur ein Behörde mal kurz "unterstützen" muss als sich an all die verschiedenen Parlamente wenden zu müssen und wo dann jetzt auch noch das Volk auf einmal mitredet. Das ist ja eine unkontrollierte Situation für solche Finanzmagnaten und wesentlich teurer, um seinen Einfluss geltend zu machen.

Rainer_J

15.09.2011, 21:01 Uhr

Zumindest wird immer mit der Krise argumentiert, um immer mehr "EUdSSR_Diktatur" durchzuboxen. Könnte schon sein, dass das ein oder andere so gewollt war.

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