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22.08.2014

15:38 Uhr

Irak

73 Tote bei Angriff auf sunnitische Moschee

Bei einem Angriff auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad sind mehr 70 Menschen getötet worden. Die Täter eröffneten während des Gebets das Feuer. Angeblich handelt es sich dabei um einen Racheakt.

Iraker untersuchen die durch einen Autobombenanschlag verursachten Schäden. Der Angriff auf die Moschee war laut Al-Arabija ein Racheakt. ap

Iraker untersuchen die durch einen Autobombenanschlag verursachten Schäden. Der Angriff auf die Moschee war laut Al-Arabija ein Racheakt.

Bagdad Bei einem Anschlag auf eine sunnitische Moschee nordöstlich von Bagdad sind am Freitag mindestens 73 Menschen getötet worden. Das berichteten am Freitag Quellen in einem Krankenhaus der Stadt Al-Mikdadija. Bei dem Angriff in dem Ort Imam Wais gab es außerdem dutzende Verletzte, wie irakische Regierungsvertreter erklärten. Die Täter eröffneten demnach während des Freitagsgebets das Feuer auf die Gläubigen.

Wer hinter der Attacke steckte, blieb zunächst unklar. Einigen Quellen zufolge verübten schiitische Milizionäre den Anschlag. Andere machten die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) für die Tat verantwortlich. Die radikalsunnitische Bewegung verfolgt im Irak neben den Schiiten auch moderate Sunniten.

Nach Angaben des arabischen Nachrichtensenders Al-Arabija handelte es sich bei den Tätern um Kämpfer einer schiitischen Miliz. Sie hätten sich für einen Autobombenanschlag rächen wollen. Nach dem Angriff gebe es außerhalb der Moschee Zusammenstöße, meldete der Sender weiter.

Kommentare (2)

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Herr Teito Klein

22.08.2014, 17:47 Uhr

Angriff auf sunnitische Moschee
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Waren es Schiiten, War es der IS?
Es gibt viele Spekulationen.
Aber in diesem Steinzeitislamismus ist alles möglich.
Und der gehört also auch zu Deutschland?
Anscheinend schon. Es gibt immer mehr Islamisten hier.
Hassprediger haben Hochkonjunktur. Der IS ist in Deutschland nicht verboten, es sind ja "Friedensaktivisten".
Viele einfältige Islamisten reisen nach Syrien, um sich von ihnen für den Dschihad ausbilden zu lassen. Danach kehren sie nach Deutschland zurück um Attentate vorbereiten zu können. Alles legal! Eine Rückführung gibt es nicht. Da sind unsere "Gutmenschen" vor.
Das ist die neue Willkommenskultur.

Herr Billyjo Zanker

22.08.2014, 19:40 Uhr

Und wieder zeigt der Glaube seine häßliche und verachtende Fratze.
Aber die Christen waren vor einigen hundert Jahren auch nicht besser und haben auch keine Gelegenheit an Grausamkeiten ausgelassen.

Der Glaube, egal welcher, ist die größte Geißel der Menschheit

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