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03.02.2005

16:39 Uhr

Irak-Einsätze werden als Grund vermutet

US-Marines leiden unter Nachwuchsmangel

Nach der US-Heeresreserve und der Nationalgarde leidet nun auch die Marineinfanterie unter Nachwuchsmangel. Wie die „New York Times“ am Donnerstag berichtete, wurde im Januar das gesetzte Ziel von 3270 Neurekrutierungen verfehlt - zum ersten Mal in fast zehn Jahren.

HB WASHINGTON. Militärexperten vermuten, dass sich auch in diesem Fall - wie bei der Reserve und Nationalgarde - der lange und gefährliche Einsatz im Irak zunehmend abschreckend auswirkt. Die Marines gelten als eine der „Säulen“ des Irakeinsatzes.

Zwar wurde die angestrebte Zahl bei den Marines lediglich um drei Prozent unterschritten. Die Lage werde aber trotzdem mit großer Sorge betrachtet, da bereits in den vorausgegangenen zwei Monaten das Ziel jeweils nur knapp erreicht worden sei, heißt es laut der Zeitung. Die jüngste Entwicklung falle auch angesichts der Tatsache ins Gewicht, dass die als Elite geltenden Marines in der Vergangenheit immer mehr Zulauf gehabt hätten als sie verkraften konnten. Das heißt, oft mussten Bewerber sogar abgewiesen werden.

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