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25.08.2011

15:45 Uhr

Iran

Ahmadinedschad hetzt erneut gegen Israel

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat in einem Interview gesagt, sein Land sei entschlossen, Israel „auszulöschen“. Schon im Jahr 2005 behauptete Ahmadinedschad, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden.

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut provoziert. dpa

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut provoziert.

TeheranIrans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut mit anti-israelischer Hetze provoziert. Iran sei entschlossen, Israel „auszulöschen“, sagte Ahmadinedschad am Donnerstag in einem Interview mit dem libanesischen Fernsehsender Al-Manar nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna. 

„Iran glaubt: Wer für Menschlichkeit ist, muss auch für die Auslöschung des zionistischen Regimes (Israel) als ein Symbol der Unterdrückung und Diskriminierung sein“, wurde Ahmadinedschad zitiert. Im weiteren Gespräch mit dem Hisbollah-Sender sagte er: „Iran verfolgt dieses Thema (die Zerstörung Israels) mit Entschiedenheit und wird niemals von diesem Standpunkt und seiner Politik abweichen.“ 

Ahmadinedschads Äußerungen kamen einen Tag vor den jährlichen Anti-Israel-Kundgebungen namens „Ghods“-Tag. Sie werden jedes Jahr am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan abgehalten. Ahmadinedschad rief alle Iraner und muslimischen Nationen zu den Anti-Israel-Kundgebungen auf. Die Welt müsse sich „des ansteckenden Tumors und des Gauner-Regimes“ entledigen. Ghods steht für Jerusalem, den heiligsten Ort für Muslime neben Mekka. 

Schon im Jahr 2005 wurde Ahmadinedschad für seine martialische Rhetorik international verurteilt. Damals sagte er, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden. Iran geriet international noch mehr in Isolation, als Ahmadinedschad 2006 den Holocaust im Zweiten Weltkrieg leugnete.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Zionistenpack

25.08.2011, 16:29 Uhr

Handelsblatt = Schmierenblatt

Wer die Aussagen Ahmadinedschads SO interpretiert, schürt bewußt unfrieden.

Ein Regime stürzen bedeutet nicht, daß ein Staat ausgelöscht werden soll. Und die ewige Wiederholung der falsch übersetzten Aussage von 2005 macht sie auch nicht wahrer.

Das ist Journalismus auf UNTERSTEM Niveau!!!

Che

25.08.2011, 16:47 Uhr

Bonjour Mahmud Ahmadinedschad,wenn es die Schoah nicht gegeben hat,wie soll es dann das geben welches Sie Israel vorwerfen,oder glauben Sie Allah ist blöd?

Shalom i Spiritu Sancti Vatikan,God Bless the USA,Frankreich,Großbritannien,Italy,Skandinavien!!!
Deutschland bleib mit deinem Hakenkreuz-Al-Qaida-Sympathisanten-deutsch hinter deinem eigenen Zaun.
Vom Staats-üblichen Schizoid,Schwul,Lug-Betrugs-Antonym betroffen und mit Viren,Poison-Gas attackiert:Ehre gebührt Denen welche Staatliche Verfolgung gnadenlos bekämpfen,wo immer sie auch Stattfindet.Yes,We Can.Never Forget.Never Forgive!!!

Montaillou

25.08.2011, 18:13 Uhr

Ahmadinedschads Rede bezog sich auf die derzeitigen Bombenangriffe Israels auf Gaza. Wieso wird das in diesem Artikel nicht erwähnt?

Im Iran leben etwa 25.000 Juden friedlich mit Moslems zusammen. Weder verfolgt noch unterdrückt von Ahmadinedschad.

In Israel protestieren täglich Tausende (bis zu 250.000!) gegen das zionistische Regime - Juden gemeinsam mit Moslems.

Israel bombadiert seit 1 Woche Gaza (18 Tote in Gaza darunter 11 Kinder liebes Handelsblatt), Hilfslieferungen werden von Israel blockiert.

Israel droht Ägypten mit Krieg im Sinai.

In Deutschland gibt es keine Pressefreiheit, nur Pro-Israel-Propaganda!

Traurig genug, dass man in einem demokratischen Land ausländische Nachrichten verfolgen muss, um die Wahrheit zu erfahren.

Schämt Euch, deutsche Journalisten!

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