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05.03.2012

12:07 Uhr

Iran als Thema

Atomenergiebehörde IAEA diskutiert in Wien

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA ist am Montag in Wien zusammengekommen. Bei dem Treffen soll auch das wichtige Thema Iran diskutiert werden - die Beziehungen zu dem Land haben sich weiter verschlechtert.

IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano (Mitte) beim Treffen in Wien. AFP

IAEA-Generaldirektor Yukiya Amano (Mitte) beim Treffen in Wien.

WienDer Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist am Montag in Wien zu seiner Frühjahrstagung zusammengetroffen. Wann bei dem fünftägigen Treffen das wichtige Thema Iran diskutiert wird, war am Montag noch unklar.

Die Beziehungen der Behörde zu dem Land, das verdächtigt wird, an einem geheimen Atomwaffenprogramm zu arbeiten, hatten sich zuletzt weiter verschlechtert. Zwei Besuche eines Expertenteams der Behörde waren erfolglos geblieben. IAEA-Chef Yukiya Amano hatte in seinem jüngsten Bericht erklärt, das Land treibe sein Atomprogramm mit Nachdruck voran. Der Iran behauptet stets, sein Kernforschungsprogramm sei friedlich ausgerichtet.

Diplomaten erwarteten zu Beginn der Tagung allerdings keine spektakulären Schritte. Es wurde vermutet, dass sich der Rat auf die Frage konzentrieren wird, wie der Prozess mit Teheran fortgesetzt werden könne. Bei seiner letzten Sitzung im November hatte der Gouverneursrat mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet, in der Teheran zu umfassender Kooperation aufgerufen wurde.

Als weiteres Thema steht unter anderem das Atommoratorium Nordkoreas auf dem Programm. Der Rat will außerdem im Vorfeld des Jahrestages des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima am 11. März über weltweite Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit von Atomanlagen diskutieren.

Von

dpa

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