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26.05.2015

22:14 Uhr

Iran

Atomgespräche stehen vor schwieriger Hürde

Ein Durchbruch bei den Atomverhandlungen mit dem Iran ist weiterhin unsicher. Laut Diplomaten stehe der schwierigste Teil bevor, die Details der Verhandlungen seien entscheidend. Können die Vetomächte dem Ganzen trauen?

Bei den Gesprächen mit dem Iran gehe es auch um Vertrauen, sagen Diplomaten. Doch habe Teheran in der Vergangenheit "Vertrauen gebrochen". ap

Ali Khamenei

Bei den Gesprächen mit dem Iran gehe es auch um Vertrauen, sagen Diplomaten. Doch habe Teheran in der Vergangenheit "Vertrauen gebrochen".

WashingtonDie Regierungen in Berlin, Paris und London sind weiterhin unsicher, ob bei den laufenden Atomgesprächen mit dem Iran ein Durchbruch gelingt. Dies machten die Botschafter der drei Länder bei einer Diskussion vier Wochen vor Ende der Verhandlungsfrist am Dienstag in Washington deutlich.

„Wir sind uns nicht sicher“, sagte der Deutsche Peter Wittig. „Der schwierigste Teil steht noch bevor.“ Auch wenn es zu einer Einigung kommt, würde der Abbau der Sanktionen nicht vor Jahresende anlaufen.

Die UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) sowie Deutschlands hatten im April ein Rahmenabkommen im jahrzehntelangen Atomstreit ausgehandelt - und geben sich bis 30. Juni Zeit, eine endgültige Vereinbarung auszuhandeln.

Nach den Worten Wittigs geht es derzeit um komplizierte technische Einzelheiten. „Aber die Details sind entscheidend.“ Es gehe dabei aber auch um Vertrauen. Teheran habe in der Vergangenheit „Vertrauen gebrochen“, dies müsse jetzt wiederhergestellt werden.

Von

dpa

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