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13.11.2013

03:31 Uhr

Iran-Gespräche

Kerry warnt vor neuen Sanktionen

US-Außenminister Kerry will gegen den Iran keine neuen wirtschaftlichen Strafmaßnahmen verhängen. Die Verabschiedung neuer Sanktionen müsse angesichts der jüngsten Gespräche über Teherans Atomprogramm ausgesetzt werden.

US-Außenminister John Kerry will die Gespräche mit dem Iran nicht durch neue Sanktionen belasten. ap

US-Außenminister John Kerry will die Gespräche mit dem Iran nicht durch neue Sanktionen belasten.

WashingtonNach der Vertagung der Genfer Atomgespräche hat US-Außenminister John Kerry Kongressabgeordnete vor neuen Sanktionen gegen den Iran gewarnt. Die Verabschiedung neuer Strafmaßnahmen müsse ausgesetzt werden, um die Gespräche fortzusetzen, sagte Kerrys Sprecher John Psaki am Dienstag.

Dafür werde der Minister auch am Mittwoch bei einer Unterrichtung des Bankenausschusses im Senat werben, der bei Sanktionen gegen den Iran eine wichtige Rolle spielt. Man prüfe noch immer, ob es einen diplomatischen Weg gebe.

Die Gespräche zwischen den fünf UN-Vetomächten und Deutschlands mit dem Iran über dessen Atomprogramm wurden am Wochenende vertagt.

Sie sollen am Mittwoch kommender Woche fortgesetzt werden. Der Westen verdächtigt die Islamische Republik, Atomwaffen zu entwickeln. Die Regierung hat dies zurückgewiesen.

Gegen das Land gibt es bereits zahlreiche internationale Sanktionen, die etwa die Bankenbranche belasten. Die Inflation und die Arbeitslosigkeit steigen, weil die Ölexporte zurückgegangen sind.

Von

rtr

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