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03.02.2017

18:06 Uhr

Iran-Sanktionen

Gabriel unterstützt die Entscheidung der USA

VonTorsten Riecke

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat Verständnis für die von den USA verhängten Sanktionen gegen den Iran. Die Raketentests verstießen gegen mehrere UN-Resolutionen. Das Atomabkommen sei davon unberührt.

„Die neuen Sanktionen der USA sind verständlich.“ dpa

Außenminister Gabriel in den USA

„Die neuen Sanktionen der USA sind verständlich.“

New YorkBundesaußenminister Sigmar Gabriel unterstützt die Entscheidung der USA, neue Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. „Die ballistischen Raketentests verstoßen eindeutig gegen mehrere Resolutionen der Vereinten Nationen. Die neuen Sanktionen der USA sind deshalb verständlich“, sagte Gabriel.

Er betonte jedoch zugleich, dass davon das Atomabkommen mit dem Iran nicht berührt werde. „Das hat keine Konsequenzen für das Nuklearabkommen mit dem Iran.“ Gabriel ließ offen, ob sich Deutschland an den Strafmaßnahmen gegen Teheran beteiligen wird. Washington hatte am Freitag nach den Raketentests Teherans Mitte der Woche neue Sanktionen gegen iranische Unternehmen verhängt.

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Mit Blick auf die Griechenland-Krise sagte Gabriel, es komme jetzt darauf an, Europa zusammenzuhalten. Diesen Geist erwarte er auch von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Vor seinem Rückflug nach Berlin trifft sich Gabriel noch mit Antonio Guterres, dem Generalsekretär der Vereinten Nationen. Am Morgen hatte der Deutsche den früheren US-Außenminister Henry Kissinger besucht. „Kissinger ist ein guter Ratgeber für die transatlantischen Beziehungen“, sagte der SPD-Politiker.

Kommentare (2)

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03.02.2017, 18:18 Uhr

So ist es fein, wir kommen auf die Schleimspur zurück. Der Hund wackelt mit dem Schwanz, Herr Gabriel hat das gelernt, Frau Leyen auch, fehlt noch die Schadenskanzlerin aber bei der dauert halt alles ewig.

Herr Lung Wong

03.02.2017, 18:48 Uhr

Dem Gabriel haben die Moslems bei seiner Anbiederungstour im Iran ordentlich eingeschenkt. Vielleicht ist er etwas nachtragend, aber ob er zu Verstand gekommen ist, kann stark bezweifelt werden.

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