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18.11.2011

17:28 Uhr

Iranisches Atomprogramm

Atombehörde fordert Aufklärung

Die Internationale Atomenergiebehörde hat den Iran aufgefordert, alle Details zu seinem Atomprogramm offenzulegen. Bis Ende März soll das Land alle Fragen beantworten. Auch Russland und China stimmten für die Resolution.

Der Direktor der Internationalen Atomenergie-Agentur Yukiya Amano: Ultimatum verabschiedet. dapd

Der Direktor der Internationalen Atomenergie-Agentur Yukiya Amano: Ultimatum verabschiedet.

WienIn einer Resolution fordert die Internationale Atomenergiebehörde IAEA vom Iran die unverzügliche und vollständige Aufklärung aller offener Punkte zu seinem Atomprogramm. Das Papier setzt der Regierung in Teheran kein Ultimatum, fordert aber IAEA-Chef Yukiya Amano auf, im März einen Zwischenbericht zum Verhalten Teherans vorzulegen.

Die Resolution wurde am Freitag in Wien von 32 der 35 im Gouverneursrat vertretenen Mitgliedsländer angenommen. Russland und China stimmten dafür, Indonesien enthielt sich der Stimme, Kuba und Ecuador stimmten dagegen.

In dem Papier wird eine „tiefe und wachsende Besorgnis“ über das iranische Atomprogramm geäußert und ein „intensiver Dialog“ zwischen der IAEA und Teheran gefordert. Der Iran müsse seine
„Verpflichtungen aus den entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates erfüllen“. Zur Eröffnung der Sitzung in Wien hatte IAEA-Chef Yukiya Amano erneut eine baldige Möglichkeit zur Überprüfung des iranischen Atomprogramms durch IAEA-Experten gefordert.

Der israelische Botschafter Ehud Asulaj sagte in Wien, er habe sich eine „schärfere“ Resolution der IAEA erhofft.

Mit der neuen Resolution erhöht die Atomenergiebehörde den Durck auf die Führung in Teheran. Allerdings verzichtet die IAEA auf ihr schärfstes Mittel, den Fall an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen. Israel hatte im Vorfeld der Iran-Diskussion im Gouverneursrat schärfere Sanktionen gefordert. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak wollte sich am Freitag am Rande einer Sicherheitstagung in Kanada mit US-Verteidigungsminister Leon Panetta treffen. Panetta wolle den Israelis darlegen, welche „unbeabsichtigten Konsequenzen“ ein Militärschlag gegen den Iran haben könnte, berichtete die Tageszeitung „New York Times“ am Freitag.

Ein Bericht der IAEA lege laut der Behörde die Vermutung nahe, dass der Iran Atomwaffen entwickle. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hatten sich in einer gemeinsamen Erklärung darüber „zutiefst besorgt“ gezeigt. „Die Internationale Gemeinschaft kann nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, hießt es.

Irans Botschafter bei der Atomenergiebehörde Ali-Asgar Soltanieh hatte den Atomwächtern im Vorfeld vorgeworfen, ihr Bericht sei politisch motiviert. Der Iran behalte sich das Recht auf Schadenersatzforderungen vor, falls Personen oder Eigentum zu Schaden kommen sollten, berichtete der iranische Fernsehsender Press TV.

Soltanieh kritisierte außerdem die Atombehörde, weil sie die Namen von iranischen Atomwissenschaftlern veröffentlicht hatte. Dies habe die Wissenschaftler zu Angriffszielen für Terrororganisationen, Israel sowie US-Geheimdienste gemacht.

Zu den Debatten des Gouverneursrats, dem 35 der 151 IAEA-Mitgliedsstaaten angehören, sind keine Journalisten zugelassen.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Haifa

18.11.2011, 21:06 Uhr

Zehn Gründe, warum wir wissen, dass Iran die Bombe will

- 1. Iran versucht, seine nuklearen Aktivitäten und Anlagen vor der IAEA zu verbergen
- 2. Die sensibelsten Aktivitäten werden vom Verteidigungsministerium kontrolliert
- 3. Irans Anreicherungsprogramm entbehrt jeder wirtschaftlichen Logik
- 4. Irans Anreicherungsprogramm ist inkonsistent mit seinen angeblichen Zielen
- 5. Iran besitzt ein Dokument, das die Spaltung von Uran erläutert
- 6. Iran baut einen Schwerwasserreaktor ohne erkennbaren wissenschaftlichen Zweck
- 7. Iran hat zahlreiche Experimente und Studien mit Waffen-Bezug durchgeführt
- 8. Iran hat nuklearfähige Raketen getestet
- 9. Iran weigert sich, mehr Transparenz zuzulassen
- 10. Iran weist Vorschläge für erneute Verhandlungen zurück
Den ausführlichen Text lesen sie lesen sie hier :
http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=7029

Account gelöscht!

18.11.2011, 21:29 Uhr

Die Iranische Führung misstraut seinem eigenen Volk,kann man so Spionage , oder das ausplaudern von Staatsgeheimnissen unterbinden ?

5 Jahre Gefängnis für Reisen nach Israel
Bürger der Islamischen Republik Iran, die nach Israel reisen, werden dafür künftig mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft. Das hat das iranische Pseudo-Parlament am Montag beschlossen.

Das "Parlament" in Teheran hat damit ein Gesetz von 1972 drastisch verschärft, das eine Haftstrafe von maximal drei Monaten für Israelreisen vorsah. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Iraner willkürlich verhaftet - als Grund wurden angebliche Kontakte zu Israel genannt. In den iranischen Gefängnissen sind Folterungen, Mißhandlungen, Vergewaltigungen und Ermordungen an der Tagesordnung.


16.11.2011

Wheeler

18.11.2011, 23:13 Uhr

Eine A-Bombe ist der beste Schutz vor den Zionisten und vor den Raubzügen der Amerikaner und wer reist schon freiwillig nach Israel.

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