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27.09.2015

15:23 Uhr

Irland kontra Mietsteigerung

Mietpreisbremse auf Irisch

Die Mieten in Irland sind zuletzt um sieben Prozent gestiegen, denn trotz des Wirtschaftswachstums werden zu wenige Wohnungen gebaut. Die Regierung will die Mietsteigerung nun an einen anderen Wert koppeln.

Die Mietpreise in Irland steigen stark an. dpa

Häuser in Dublin

Die Mietpreise in Irland steigen stark an.

DublinIrland will einem Zeitungsbericht zufolge die stark steigenden Immobilienpreise mit einem neuen Gesetz bremsen. Wie die „Sunday Times“ berichtete, sollen sich Mietsteigerungen bei Wohnungen künftig an der Inflation orientieren. Obwohl Irland dieses Jahr erneut das stärkste Wirtschaftswachstum in Europa aufweisen dürfte, werden zu wenig Wohnungen gebaut. Das ist mittlerweile auch in der Politik ein wichtiges Thema geworden. Auf der Insel wird in den nächsten sechs Monaten gewählt.

Die Mieten sind zuletzt um sieben Prozent gestiegen. In Dublin ging es sogar um zehn Prozent nach oben. Sie liegen dort damit in etwa auf dem Niveau vor Ausbruch der Finanzkrise, die in Irland mit einem überhitzten Immobilienmarkt begann und zahlreiche Banken des Landes in Schieflage brachte. Die Folgen der Krise - eine höhere Arbeitslosigkeit, geringere Löhne und höhere Steuern - sind noch immer spürbar. Dagegen stagnierten die Verbraucherpreise zuletzt im Jahresvergleich.

Die zuständigen Ministerien waren zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. In Regierungskreisen hieß es jedoch, die Pläne für die Gesetzgebung seien vor dem Abschluss.

Von

rtr

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