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12.08.2015

19:37 Uhr

IS-Terroristen veröffentlichen Propaganda-Bild

Kroatien bestätigt Ermordung von Geisel nicht

Der ägyptische Ableger der Terrororganisation IS hat womöglich eine kroatische Geisel ermordet. Über Twitter wurde ein angebliches Foto der Leiche verbreitet. Noch wird die Echtheit des Bildes aber geprüft.

Kurdische Kämpfer posieren mit einer erbeuteten Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Ein ägyptischer Ableger der Terrororganisation hat womöglich eine kroatische Geisel ermordet. Eine Bestätigung steht aber noch aus. dpa

Zagreb bestätigt Ermordung von Geisel vorerst nicht

Kurdische Kämpfer posieren mit einer erbeuteten Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Ein ägyptischer Ableger der Terrororganisation hat womöglich eine kroatische Geisel ermordet. Eine Bestätigung steht aber noch aus.

Kairo/ZagrebDie kroatische Regierung hat die Berichte über die Enthauptung eines ihrer Staatsbürger durch den ägyptischen Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat zurückhaltend aufgenommen. „Wir können nicht zu 100 Prozent bestätigen, dass es wahr ist, aber was wir sehen, sieht fürchterlich aus“, sagte Ministerpräsident Zoran Milanovic am Mittwoch in einer Fernsehansprache. „Eine Bestätigung gibt es möglicherweise erst in einigen Tagen.“

Der ägyptische Ableger der Extremistenmiliz IS hatte zuvor über den Kurznachrichtendienst Twitter ein Foto verbreitet. Darauf zu sehen sein soll eine Leiche mit abgetrenntem Kopf, berichtete am Mittwoch die US-Gruppe Site, die Islamisten im Netz beobachtet. Neben dem Körper stecke ein Messer im Sand, im Hintergrund sei die schwarze IS-Fahne zu sehen. Die Tat wurde demnach mit der Teilnahme Kroatiens am Kampf gegen den IS begründet. Zudem habe die Regierung in Zagreb ein Ultimatum des IS verstreichen lassen.

Die ägyptische Regierung erklärte, man prüfe die Echtheit des Bildes. Sollte sich der Tod des Mannes doch bestätigen, so wäre es die erste westliche Geisel, die von dem ägyptischen IS-Ableger getötet wurde.

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In der vergangenen Woche wurde ein Video im Internet veröffentlicht, in dem ein Kroate berichtet, die IS-Gruppe werde ihn innerhalb von 48 Stunden töten, falls muslimische Frauen in ägyptischen Gefängnissen nicht freigelassen würden. Eine Tochter eines französischen Unternehmens bestätigte, dass es sich um einen ihrer Mitarbeiter handele. Er sei Ende Juli entführt worden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Teito Klein

13.08.2015, 07:30 Uhr

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