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22.12.2014

15:10 Uhr

Islamistische Aggression

Hollande warnt vor Panik nach Anschlägen

Frankreichs Präsident Hollande warnt vor einer Panik in der Bevölkerung: Zwei islamistische Einzeltäter hatten am Wochenende mit Terroraktionen Angst und Schrecken verbreitet. Die Täter sollen psychisch krank sein.

Frankreichs Präsident Hollande: Er warnte vor Panik und rief zur äußersten Wachsamkeit des Staates auf. AFP

Frankreichs Präsident Hollande: Er warnte vor Panik und rief zur äußersten Wachsamkeit des Staates auf.

DijonFrankreichs Staatspräsident François Hollande hat nach zwei islamistisch erscheinenden Aggressionen vor Panik gewarnt und zu äußerster Wachsamkeit des Staates aufgerufen. Mehr Sicherheitskräfte sollten aber nicht mobilisiert werden, so Regierungssprecher Stéphane Le Foll am Montag in Paris nach einer Kabinettssitzung. Zwischen den beiden Ereignissen gebe es nach derzeitigem Stand keine Verbindung.

Ein wohl psychisch gestörter Mann hatte in Dijon mit seinem Auto unter „Allahu Akbar“-Rufen („Gott ist groß“) absichtlich 13 Passanten angefahren. Der 40-Jährige, polizeibekannt wegen früherer Vergehen, verletzte dabei zwei Menschen schwer.

Er war am Sonntagabend an fünf Stellen im Stadtzentrum in Fußgänger gerast. Im zentralfranzösischen Joué-lès-Tours war am Samstag ein Mann von Polizeikräften erschossen worden. Er hatte mit „Allahu Akbar“-Rufen ein Kommissariat gestürmt und dann mit einem Messer drei Polizisten verletzt.

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Unter den Rufen „Allahu akbar“ – Gott ist groß – hat ein Mann im französischen Dijon mehrere Fußgänger absichtlich angefahren und dabei elf Menschen verletzt. Es herrscht derzeit erhöhte Anschlagsgefahr in Frankreich.

Innenminister Bernard Cazeneuve warnte vor voreiligen Schlüssen. Was den Autofahrer bewogen habe, sei nicht klar, sagte der Minister in Dijon. Nur die Ermittlungen könnten die genauen Motive dieser Tat bestimmen. Das Täter solle psychiatrisch untersucht werden, hieß es aus Polizeikreisen. Er war bei der Fahrt mit einer Tunika bekleidet und soll gerufen haben, er habe es „für die Kinder Palästinas“ getan.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Peter Spiegel

22.12.2014, 15:55 Uhr

Ab in ihre Heimat mit all den Kranken.

Herr Michael Müller

22.12.2014, 15:58 Uhr

Das Verhalten gegenüber dem Islam erinnert an den Film "Mars Attacks". Dort wird jegliches aggressives Verhalten der Marsianer wohlwollend interpretiert, bis es zu spät ist. Lediglich ein Zufall läßt die Menschheit überleben. Der Film ist ohne weiteres auf die Beziehung Islam - Christentum übertragbar! Der Klügere gibt eben so lange nach, bis er der Dümmere ist!

x. skeptiker

22.12.2014, 16:36 Uhr

Bei islamistischem Terror ist natürlich immer Zurückhaltung, Besonnenheit und Verständnis nach Ansicht aller im Parlament und in der Regierung vertretenen Politiker geboten. Auf keinen Fall soll es ja zu Vorverurteilungen kommen, es sind ja schließlich nur Einzelfälle und die Täter psychisch gestört. Das sie bei ihren Attentaten Losungen riefen, die auf eine religiöse Motivation durch den Islam schließen lassen ist damit "Gott sei Dank" (welcher Gott eigentlich?) auf Wahnvorstellungen zurückzuführen. Dafür kann natürlich diese Religion (der "gute Islam") nichts. Die ist natürlich friedlich (der Islam tut nichts, der will doch nur spielen). Das in der Summe viele ähnlich gelagerte Einzelfälle eben eine Muster und damit ein Massenphänomen ergeben, scheinen sämtliche im Parlament vertretenen Politiker und die allgegenwärtigen Gutmenschen nicht sehen zu wollen und zu können. Bürger in Deutschland, die ihr Demonstrationsrecht (Pegida) wahrnehmen, können mit solch vornehmer Zurückhaltung seitens Politik und penetrantem Gutmenschentum natürlich nicht rechnen. Denn das sind ja die "Bösen". Die gilt es natürlich sofort zu verteufeln und als das "Böse" schlechthin zu dämonisieren; sie werden sofort mit den üblichen Kampfbegriffen wie "rechtspopulistisch", "rechtsextremistisch", "rechtsnationalistisch" oder auch "unanständig" attackiert. Diese vornehme Zurückhaltung bei islamistischen Gewalttätern, die rücksichtlos andere Menschen töten und verletzen, auf der einen Seite sowie die maßlose Hetze gegen und Verteufelung von demonstrierenden Bürgern, die niemanden töten oder verletzen, sondern nur ihre demokratischen Grundrechte wahrnehmen ist beklemmend, ja sogar bestürzend und zutiefst beschämend. Nirgendwo zeigt sich deutlicher die Verachtung der "herrschenden" Politkaste gegenüber dem normalen Wahlbürger, dem Wahlvolk. Dessen Probleme sind unwichtig, ja geradezu lästig. Das sich aufgrund dessen viele Bürger von den etablierten Parteien abwenden, sollte niemanden überraschen.

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