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03.03.2006

09:23 Uhr

Israel

Moskau empfängt Hamas-Delegation

Auf Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist am Freitag die Führung der radikal-islamischen Palästinenser- Bewegung Hamas zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. Bei der Ankunft bekräftigte der Hamas-Anführer im Exil, Chaled Maschaal, die harte Haltung seiner Organisation gegenüber Israel.

Hofft mäßigend auf die Hamas einwirken zu können: Der russische Präsident Wladimir Putin.

Hofft mäßigend auf die Hamas einwirken zu können: Der russische Präsident Wladimir Putin.

HB MOSKAU. Der russische Außenminister Sergej Lawrow will die Hamas-Vertreter empfangen, die Hauptgespräche soll jedoch sein Stellvertreter Alexander Saltanow führen. Putin hatte die radikalen Palästinenser nach ihrem unerwarteten Wahlsieg vom Januar eingeladen, auch wenn dies Russland Misstrauen in Israel, den USA und den meisten europäischen Ländern eintrug. Moskau hofft, mäßigend auf die Hamas einwirken zu können, die eine Zerstörung Israels anstrebt.

Maschaal kritisierte die israelische Besetzung der palästinensischer Gebiete. Israel habe durch seine willkürliche Grenzziehung den internationalen Friedensplan, die Road Map, gestoppt, sagte er nach russischen Medienberichten. „Wir selbst sind für Frieden und eine Fortsetzung der Gespräche.“ Die Hamas sei an internationalen Kontakten interessiert. „Wir sehen unseren Besuch in Moskau, der Hauptstadt eines wichtigen Staates, als den Beginn solcher Kontakte“, erklärte Maschaal.

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