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24.04.2011

12:50 Uhr

Israel

Palästinenser tötet Neffe der Kultusministerin

Im besetzten Westjordanland hat am Sonntag ein palästinensischer Polizist einen Israeli erschossen und vier weitere verletzt. Der Fall birgt eine besondere politische Brisanz: Der Getötete war der Neffe einer Ministerin.

Israelische Sicherheitskräfte untersuchen den Leichnam des getöteten Israeli. Der Mann ist durch den Schuss eines palästinensischen Polizisten getötet worden. Quelle: dapd

Israelische Sicherheitskräfte untersuchen den Leichnam des getöteten Israeli. Der Mann ist durch den Schuss eines palästinensischen Polizisten getötet worden.

NablusEine Gruppe religiöser Juden habe eine heilige Stätte ohne Erlaubnis der palästinensischen Behörden betreten, teilte das israelische Militär mit. Es handelt sich um das Josefsgrab in der palästinensischen Stadt Nablus, das nach dem Glauben mancher Juden die letzte Ruhestätte des alttestamentarischen Patriarchen ist.

Die Tat birgt besondere politische Brisanz, denn der Getötete war offiziellen Angaben zufolge der Neffe von Israels Kulturministerin Limor Liwnat, die der Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu angehört.

Verteidigungsminister Ehud Barak forderte die palästinensischen Behörden auf, „alle notwendigen Maßnahmen“ gegen die Verantwortlichen zu ergreifen.

In der Erklärung des israelischen Militärs hieß es, der Schütze habe nach palästinensischen Angaben „verdächtige Bewegungen“ bemerkt und dann in deren Richtung gefeuert. Der Gouverneur von Nablus, Jibrin al-Bakri, wies darauf hin, dass die Gruppe von Israelis nicht die erforderliche Genehmigung zum Betreten des Gebietes gehabt habe. Barak betonte, dies sei keine Rechtfertigung für die Schüsse. Israelische und palästinensische Sicherheitskräfte sollen nun gemeinsam für Aufklärung sorgen.

„Wir haben die Personen, die für die Sicherheit des Gebietes zuständig sind, in Gewahrsam genommen und untersuchen, was geschehen ist“, sagte Al-Bakri der Nachrichtenagentur Reuters.

Die tödlichen Schüsse waren der erste schwere Vorfall, seit im vergangenen Monat in der Siedlung Itamar bei Nablus ein Palästinenser fünf Mitglieder einer israelischen Siederfamilie getötet hatte. In Westjordanland und Ost-Jerusalem leben 500.000 Siedler unter 2,5 Millionen Palästinensern.

Von

rtr

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

24.04.2011, 14:03 Uhr

Als Herrenmenschen darum zu stolzieren ist immer so eine Sache. Manchmal kann das ins Auge gehen. Als Untermensch geht das aber häufiger ins Auge.

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24.04.2011, 19:38 Uhr

Die `gemäßigte` arabische Autonomiebehörde in Aktion:
PA-Polizist schoss auf jüdische Pilger - ein Toter, mehrere Verletzte

Am frühen Morgen versammelten sich 15 Juden am Grab Josephs bei Schchem zum Gebet. Auf dem Rückweg wurden die Fahrzeuge von einem oder mehreren PA-Polizisten mit dem Geschrei "Allah huAkbar" mit Schüssen durchsiebt, die Pilger schafften es zwar, davon zu fahren, der 24-jährige Ben Joseph Liwnat, ein Neffe der Kultus- und Sportministerin Limor Liwnat, ist aber seinen schweren Verletzungen erlegen, weitere fünf Pilger wurden schwer bis leicht verletzt.

http://haolam.de/index.php?site=dertag&id=5142

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24.04.2011, 19:40 Uhr

Wer unterdrückt hier wen?
Islamisten schüchtern in Nazareth vor Ostern Christen ein

Elder of Ziyon, 18. April 2011 Es ist die Osterwoche, also bringen die Medien ihre jährlichen Storys darüber, wie Israel angeblich einigen aus Jerusalem kommenden Christen den Zugang einschränkt. (Ich habe letztes Jahr die Voreingenommenheit einer ähnlichen Story von Reuters gezeigt.) Letzen Dienstag erhielt ich eine interessante E-Mail des Kommentators Womble. Hier das, was er schrieb: Ich bin gerade von einer Reise in den Norden Israels zurück, die sich zumeist auf die christlichen heiligen Stätten konzentrierte und habe ein paar Fotos gemacht. Dieses Foto wurde heute Morgen in Nazareth gemacht. Es zeigt das Transparent, das jeden christlichen Pilger oder Touristen begrüßt, der die christlichen Gebetsorte in der Stadt [mehr]
http://haolam.de/index.php?site=themen&de=2

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