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24.04.2014

20:11 Uhr

Israel und Palästinenser

Friedensverhandlungen in Nah-Ost ausgesetzt

Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinenservertretung sind bis auf weiteres ausgesetzt. Der Grund: Das israelische Kabinett lehnt Verhandlungen mit der „Terrororganisation Hamas“ ab.

Israel setzt die Friedensverhandlungen mit der Palästinenserregierung aus. Grund dafür ist, dass sich die Israelis weigern mit Vertretern der von ihnen als Terrororganisation angesehen Hamas zu verhandeln. dpa

Israel setzt die Friedensverhandlungen mit der Palästinenserregierung aus. Grund dafür ist, dass sich die Israelis weigern mit Vertretern der von ihnen als Terrororganisation angesehen Hamas zu verhandeln.

JerusalemIsrael setzt die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern aus. Das gab das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Donnerstag bekannt. Zur Begründung wurde auf das Aussöhnungsabkommen der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) mit der islamistischen Palästinenserbewegung Hamas vom Vortag verwiesen, das eine Beteiligung der Hamas an der Palästinenserregierung vorsieht.

„Das Kabinett hat einstimmig beschlossen, dass die israelische Regierung nicht mit einer Palästinenserregierung verhandeln wird, die von der Hamas unterstützt wird“, heißt es in Erklärung. Die Hamas sei eine „Terrororganisation, die zur Zerstörung Israels“ aufrufe. Das israelische Sicherheitskabinett war zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengerufen worden.

Israel

Einwohner

7,8 Millionen

Staatsform

parlamentarische Republik

Staatschef

Schimon Peres

Besonderheiten

Die gefühlte Bedrohung durch den Iran beherrscht die politische Agenda.

In der Erklärung von Netanjahus Büro war darüber hinaus von weiteren „Maßnahmen“ als Antwort auf die „einseitigen“ Beschlüsse der palästinensischen Autonomieverwaltung die Rede.

Die von Abbas' nationalistischer Fatah-Partei dominierte PLO hatte am Mittwoch mit der radikalislamischen Hamas, die seit dem Jahr 2007 den Gazastreifen beherrscht, vereinbart, binnen fünf Wochen eine gemeinsame Übergangsregierung zu bilden. Innerhalb von sechs Monaten sollen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen folgen.

Von

afp

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