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31.01.2012

00:48 Uhr

Italien auf Sparkurs

Monti greift Abgeordneten in die Tasche

Der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti macht Ernst: Er erhöht die Steuern, stopft Schlupflöcher der Reichen, und will nun auch Politikern einen Sparkurs verordnen. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran.

Mario Monti treibt seine Sparpläne voran. dapd

Mario Monti treibt seine Sparpläne voran.

RomIm Zuge der Sparmaßnahmen will der italienische Ministerpräsident Mario Monti die Gehälter von Abgeordneten deckeln. Die Regierung erklärte am Montag, Monti habe ein entsprechendes Dekret an die beiden Kammern des italienischen Parlaments geschickt.

Der stellvertretende Präsident des Abgeordnetenhauses, Rocco Buttiglione, sagte, der Forderung werde entsprochen. Italienische Abgeordnete gehören zu den bestbezahlten in Europa. Monti hat bereits auf sein eigenes Gehalt als Ministerpräsident und Wirtschaftsminister verzichtet.

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Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker hatte bereits vor Beginn des EU-Gipfels die Politik des neuen italienischen Premiers gelobt. Italien habe „den Weg der Vernunft“ wiedergefunden, sagte Juncker am Montag in Brüssel.

Von

dapd

Kommentare (7)

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Rene

31.01.2012, 06:47 Uhr

Kein Geld für nichts dieses Italien. Aber Wahnsinnsgehälter für Minister, die die 3. größte europäische Volkswirtschafts ins Verderben regiert hat und somit Europas Stabilität aufs Spiel setzt...

Euro-Payer

31.01.2012, 07:14 Uhr

Jetzt wäre es noch interessant gewesen, zu erfahren, wieviel die italienischen Parlamentarier denn bekommen und wo zukünftig der Deckel liegen soll. Will man mit den Zahlen etwa den deutschen Rettungsschirmfinanzierer nicht verschrecken?

suedlicher-Nachbar

31.01.2012, 09:17 Uhr

Mit Verlaub meine deutschen Nachbarn, Italien ist trotz seiner Schwierigkeiten, immer noch EU- Zahler..
D.h dass bisher noch keine deutschen "Transfer- Zahlungen" über den Brenner geflossen sind..
Also mal schon den Ball unten halten

schöne grüße ins frostige Deutschland

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