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02.10.2014

20:11 Uhr

IWF-Chefin

Lagarde warnt vor Risiken durch Ebola

Die Weltkonjunktur ist schwach, Ebola und internationale Krisen sind weitere Risiken für die Konjunktur. Doch IWF-Chefin Lagarde meint, es könnte etwas getan werden. Doch dazu brauche es Entschlossenheit.

„Die globale Wirtschaft ist schwächer als wir es vor sechs Monaten vorausgesagt hatten“, sagt die IWF-Chefin Christine Lagarde. ap

„Die globale Wirtschaft ist schwächer als wir es vor sechs Monaten vorausgesagt hatten“, sagt die IWF-Chefin Christine Lagarde.

WashingtonDer Ebola-Ausbruch in Afrika sowie die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten sind nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein ernstes Risiko für die Weltwirtschaft. Zugleich forderte IWF-Chefin Christine Lagarde in einer Grundsatzrede am Donnerstag in Washington verstärkte Anstrengungen für ein weltweit stärkeres Wachstum. Sechs Jahre nach der schweren Finanzkrise sei die Erholung nach wie vor „zerbrechlich, ungleich und von Risiken bedroht“. Ausdrücklich kritisierte sie laues Wachstum in der Euro-Zone.

Der Konflikt in der Ukraine, der die Wirtschaft dort sowie in Russland bereits ins Taumeln gebracht hat, könne die Finanzmärkte durcheinanderbringen, sagte Lagarde. Auch wenn der Ebola-Ausbruch nicht eingedämmt werde, könne dies ernsthafte Beunruhigung verursachen.

Mit Blick auf das globale Wachstum sagte Lagarde, notwendig sei eine „neue Dynamik“ der Volkswirtschaften und verstärkte internationale Zusammenarbeit. Zugleich mahnte sie Strukturreformen an. Lagarde sprach im Vorfeld der IWF-Jahrestagung nächste Woche in Washington.

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