Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2012

09:33 Uhr

IWF-Kredite

USA zahlt keine neuen Hilfen für Europa

Bis zu 600 Milliarden Dollar will der IWF zusätzlich einsammeln, ein Großteil davon kommt direkt aus der EU. Die Vereinigten Staaten lehnen zusätzliche Hilfe hingegen ab. Verhandelt wird dagegen mit Japan und China.

US-Präsident Barack Obama mit der IWF-Chefin Christine Lagarde. Reuters

US-Präsident Barack Obama mit der IWF-Chefin Christine Lagarde.

Washington/TokioDie IWF-Pläne, sein Kapital aufzustocken, um die Euro-Krise zu bekämpfen, stoßen weltweit auf ein geteiltes Echo: Während die USA weitere Beiträge ablehnten, zeigte sich Japan am Donnerstag offen für Gespräche. „Wir befinden uns nun in einem Stadium, wo wir die Verhandlungen starten“, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Bisher habe sich Japan nicht zu bilateralen Darlehen an den IWF verpflichtet, um Europas Anstrengungen zur Beendigung der Schuldenkrise zu unterstützen.

China stellte sich ebenfalls hinter die Bemühungen des IWF, seine Schlagkraft zu erhöhen. Man stehe hinter den G20-Beschlüssen, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Allerdings erteilte die Volksrepublik keine Zusage für weitere Gelder.

Die USA haben der Bereitstellung von weiteren Ressourcen für den IWF eine Absage erteilt. „Wir haben unseren internationalen Partnern mitgeteilt, dass wir keine Absicht haben, dem IWF zusätzliche Ressourcen bereitzustellen“, sagte eine Sprecherin des US-Finanzministeriums. Beobachter erwarten nicht, dass die Regierung in Washington mitten im Wahlkampf ihre Meinung ändert. Präsident Barack Obama stellt sich im November zur Wiederwahl.

Der IWF strebt danach, seinen Fonds um bis zu 600 Milliarden Dollar aufzustocken, um auf den gestiegenen Finanzierungsbedarf reagieren zu können. 500 Milliarden Dollar sollen für Kredite genutzt werden und die restlichen 100 Milliarden Dollar als „Schutzpuffer“.

Von

rtr

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Pro-D

19.01.2012, 10:02 Uhr

Wie man sieht, unsere Freunde sind die, mit denen sich gerade die Achse (D-RUSS-CN) aufbaut. Die Angelsachsen sind NICHT unsere Freunde, sie sind unsere Feinde. Völkerrechtlich befinden wir uns noch immer im Kriegszustand mit den Alliierten. Und wie man gerade sieht, muss gerade Ami-Land diese neu entstehende Achse bekämpfen.

Die Angelsachsen verlieren gerade die Weltherrschaft. Aber kampflos werden sie sich nicht in der 3. Reihe der Weltwirtschaft einreihen lassen. Trotzdem ist ihre Uhr abgelaufen. Wenn man sich die die ehemaligen Hochkulturen ansieht, weiß man schnell, wo Ami-Land bald sein wird.

stb

19.01.2012, 11:02 Uhr

Nicht zu vergessen: Ohne Hilfe des "Ami-Landes" durch den Marschall-Plan ständen wir heute nicht so gut dar. Klar geht im "Ami-Land" auch die Puste aus - uns wirds in Europa in einigen Jahrezehnten ähnlich gehen...

Wir-sind-das-Volk

19.01.2012, 11:27 Uhr

Ohne Ami-Hilfe, hätte Deutschland den Krieg gewonnen!

den I. WK
den II. WK

Und ohne die (ursprünglich) deutsche Bevölkerung wäre Ami-Land imemr noch auf der Reichtums-Größe von Mexiko.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×