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29.08.2011

22:57 Uhr

IWF

Strauss-Kahn zu Abschiedsbesuch in Washington

Dominique Strauss-Kahn macht seinen Abschiedsbesuch bem IWF-Hauptsitz in Washington. Der ehemalige Chef des Währungsfonds war aufgrund einer angeblichen Vergewaltigung zurückgetreten und will sich nun verabschieden.

Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. AFP

Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn.

WashingtonBei einem Abschiedsbesuch beim Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn für die Auswirkungen seines Sex-Skandals auf die Institution entschuldigt. Bei dem Treffen am Montag habe sich Strauss-Kahn bei allen Mitarbeitern entschuldigt, die „durch diese ganze Geschichte verletzt wurden“, zitierte ihn ein Teilnehmer.

Dem Zeugen zufolge sagte der frühere IWF-Chef, es habe sich um einen „Irrtum“ seinerseits gehandelt, und habe die negativen Auswirkungen des Skandals auf den IWF bedauert. Bei dem Besuch am Sitz des IWF in Washington verabschiedete sich der 62-Jährige von mehreren hundert früheren Mitarbeitern und traf auch mit seiner Nachfolgerin, der ebenfalls aus Frankreich stammende Christine Lagarde, zusammen. Strauss-Kahn war im Mai als IWF-Chef zurückgetreten, nachdem ein New Yorker Zimmermädchen ihn beschuldigt hatte, es in einem Hotel vergewaltigt zu haben. Ein US-Gericht stellte das Verfahren gegen den Franzosen vergangene Woche ein, weil Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Klägerin bestanden. Strauss-Kahn erhielt inzwischen seinen Pass zurück und will in seine Heimat zurückkehren.

Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, ist zu einem Abschiedsbesuch bei seinen früheren Mitarbeitern eingetroffen. Am Steuer eines schwarzen Audi fuhr Strauss-Kahn am Montagnachmittag (Ortszeit) in Begleitung seiner Frau Anne Sinclair in die IWF-Tiefgarage in Washington, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Laut einer internen Mitteilung wollte sich der Ex-IWF-Chef im Rahmen eines privaten Besuchs von den Beschäftigten verabschieden. Offen blieb zunächst, ob Strauss-Kahn auch seine Nachfolgerin, die ebenfalls aus Frankreich stammende Christine Lagarde, treffen sollte.

Strauss-Kahn war im Mai als IWF-Chef zurückgetreten, nachdem ein New Yorker Zimmermädchen ihn beschuldigt hatte, sie in einem Hotel vergewaltigt zu haben. Ein US-Gericht stellte das Verfahren gegen den Franzosen vergangene Woche ein, weil die Klägerin als unglaubwürdig eingeschätzt wurde.

Strauss-Kahn erhielt inzwischen seinen Pass zurück und will in seine Heimat zurückkehren. Der IWF hatte bereits vergangene Woche einen möglichen Besuch Strauss-Kahns bei der Institution angekündigt und erklärt, dass keine Presse zugelassen werde.

Von

afp

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