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18.01.2007

12:25 Uhr

Jagd auf Extremisten

100 Menschen sterben bei US-Offensive im Irak

Blutige US-Offensive im Irak: Bei Kämpfen mit mutmaßlichen Extremisten wurden nach Angaben der Amerikaner in einem Dorf rund 100 Menschen getötet und 50 Verdächtige gefangen genommen.

US-Soldat im Irak: Bei einer Offensive gegen Extremisten sterben 100 Menschen. Foto: dpa dpa

US-Soldat im Irak: Bei einer Offensive gegen Extremisten sterben 100 Menschen. Foto: dpa

HB BAGDAD. Das Armeekommando in der nördlich von Bagdad gelegenen Provinz Dijala erklärte, die Operation in dem Dorf Turki, die am 4. Januar begonnen habe, habe sich gegen frühere Funktionäre des Regimes der Baath-Partei von Saddam Hussein, El-Kaida-Terroristen und andere „sunnitische Extremisten“ gerichtet.

Die Extremisten hätten im vergangenen November 39 Zivilisten entführt und ermordet. An der Operation in dem Dorf seien auch Soldaten der irakischen Armee beteiligt gewesen. In dem Dorf seien mehrere große Waffendepots der Extremisten entdeckt worden, in denen unter anderem mehr als 1150 Katjuscha-Raketen gelagert worden seien.

In Bagdad explodierten am Donnerstag innerhalb weniger Stunden fünf Autobomben. Nach Polizeiangaben wurden insgesamt 18 Iraker getötet, 47 weitere Menschen wurden verletzt. Drei Autobomben detonierten auf einem Gemüsemarkt in dem südlichen Vorort Al-Dura und töteten insgesamt zehn Zivilisten. Bei zwei weiteren Autobomben- Anschlägen in der Innenstadt starben fünf Menschen.

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