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03.09.2013

10:33 Uhr

Japan

360 Millionen Euro für Fukushima

Um die zuletzt stark gestiegene Strahlenbelastung in Fukushima wieder in den Griff zu bekommen, stellt die japanische Regierung Mittel zur Verfügung. Um den Reaktor soll ein unterirdischer Schutzwall errichtet werden.

Die Strahlenbelastung um den Katastrophenreaktor von Fukushima ist in letzter Zeit drastisch gestiegen. Dagegen kämpft die japanische Regierung jetzt an. dpa

Die Strahlenbelastung um den Katastrophenreaktor von Fukushima ist in letzter Zeit drastisch gestiegen. Dagegen kämpft die japanische Regierung jetzt an.

TokioDie japanische Regierung stellt umgerechnet rund 360 Millionen Euro bereit, um die zuletzt drastisch gestiegene Strahlenbelastung am Katastrophenreaktor von Fukushima wieder in den Griff zu bekommen. "Die Welt schaut auf uns, um zu sehen, ob wir die Stilllegung des Atomkraftwerks Fukushima bewerkstelligen, einschließlich der Probleme mit verseuchtem Wasser", sagte Japans Ministerpräsident Shinzo Abe am Dienstag bei einem Ministertreffen zur Verabschiedung eines Aktionsplans. Die Bewilligung der Gelder erfolgt nur wenige Tage vor der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), ob die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, Madrid oder Istanbul stattfinden.

Geplant ist unter anderem, um den Reaktor einen unterirdischen Schutzwall aus gefrorener Erde zu errichten, um die Wasserströme zu begrenzen. Zudem soll ein verbessertes System zur Wasseraufbereitung die radioaktive Verseuchung des Wassers deutlich reduzieren. Zuletzt war an der Ruine des havarierten Atomkraftwerks eine drastisch erhöhte Strahlenbelastung entdeckt worden, die innerhalb weniger Stunden zum Tod führt. Unter anderem waren 300 Tonnen hochradioaktiv verseuchtes Wasser aus einem Lagertank ausgelaufen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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HofmannM

03.09.2013, 12:22 Uhr

Also jetzt wird es doch langsam auffällig mit dieser Häufung von Fukushima Artikeln, dass hier eine Anti-Kernkraft-Lobby im Hintergrund wirkt!
Statt sachliche, technisch und naturwissenschaftlich mit dem Thema Kernspaltung und Atom auseinander zu setzen, wird immer wieder die gleiche Angst-Panik-Propaganda der Anti-Kernkraft heraus gewürgt!
Eine Anti-Kernkraft Haltung bringt uns weder bei der Kernkraft Abfall-Wertstoff Verwertung weiter, noch bei neuen und zukünftigen Energie wie auch Material Erzeugungstechniken. Offen sein für die Kernkrafttechnik ist die Lösung des "angeblichen" Endlager-Problems in Deutschland! Verschlossenheit bringt nichts und zeugt von Dummheit!

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