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25.02.2012

12:43 Uhr

Jemen

20 Soldaten bei Selbstmordanschlag getötet

Bei einem Selbstmordanschlag vor dem Präsidentenpalast im jemenitischen Mukalla sind mindestens 20 Soldaten getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt worden. Ranghohe Persönlichkeiten waren nicht im Palast.

Kurz nach Hadis Amtseid ereignete sich vorm Präsidentenpalast in Mukalla ein Anschlag. dapd

Kurz nach Hadis Amtseid ereignete sich vorm Präsidentenpalast in Mukalla ein Anschlag.

AdenBei einem Selbstmordanschlag vor einem Präsidentenpalast im Jemen sind nach Ärzteangaben mindestens 20 Soldaten getötet worden. Zahlreiche weitere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden, sagte ein Krankenhausarzt am Samstag. Nach Militärangaben hatte sich ein Selbstmordattentäter vor dem Präsidentenpalast in Mukalla in der südöstlichen Provinz Hadramut mit seinem Fahrzeug in die Luft gesprengt. Ranghohe Persönlichkeiten befanden sich zum Zeitpunkt des Anschlags demnach nicht in dem Gebäude.

Der Präsidentenpalast wurde von Mitgliedern der Republikanischen Garde bewacht, einer Eliteeinheit der jemenitischen Armee, die von dem Sohn des bisherigen Präsidenten Ali Abdallah Saleh kommandiert wird. Saleh war am Samstag nach medizinischer Behandlung aus den USA in den Jemen zurückgekehrt. Am Montag soll in Sanaa die offizielle Amtsübergabe zwischen Saleh und seinem Nachfolger Abd Rabbo Mansur Hadi stattfinden. Hadi legte am Samstag vor dem Parlament den Amtseid ab, seine Amtszeit ist auf zwei Jahre angesetzt. Saleh hatte sich nach monatelangen Protesten zum Amtsverzicht bereiterklärt.

Von

afp

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