Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.02.2011

12:32 Uhr

Jemen

Auswärtiges Amt rät von Reisen ab

Nach den letzten Unruhen rät das Auswärtige Amt von Reisen in den Jemen ab. Tausende Demonstranten sind auch dort auf den Straßen. Mit der Situation in Libyen sei die Lage allerdings nicht vergleichbar.

Jemenitische Demonstranten in Sanaa: Touristen sollen von einer Reise in den Jemen besser absehen. Quelle: dpa

Jemenitische Demonstranten in Sanaa: Touristen sollen von einer Reise in den Jemen besser absehen.

BerlinDie Bundesregierung warnt vor Reisen in den Jemen. Das Auswärtige Amt sprach die Reisewarnung am Montag wegen der unruhigen Lage in dem Land aus. Die Situation spitze sich durch die Demonstrationen zu, die teils auch in Gewalt ausuferten, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Lage sei allerdings mit den Kämpfen in Libyen nicht zu vergleichen.

Im Jemen gibt es seit Wochen Zusammenstöße zwischen Gegnern und Anhängern des seit 32 Jahren herrschenden Präsident Ali Abdullah Saleh. Die Demonstrationen eskalierten in den vergangenen Tagen immer mehr. Es gab Tote und Verletzte. Auch am Montag demonstrierten wieder Zehntausende Menschen für ein Ende der Herrschaft Salehs. Etwa 5.000 Demonstranten übernachteten nach Augenzeugenangaben in den Straßen nahe der Universität von Sanaa.

Auch in den Städten Ibb und Hudeida im Norden des Landes versammelten sich Tausende Demonstranten, während in der Stadt Tais südlich der Hauptstadt mindestens 10.000 Menschen auf die Straße gingen. Saleh ist ein Verbündeter der USA im Kampf gegen die Extremistenorganisation Al-Kaida. Die staatliche Ordnung im Jemen steht kurz dem Zusammenbruch.

 

 

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×