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26.08.2015

01:21 Uhr

Jemen

Rotes Kreuz zieht Mitarbeiter aus Aden ab

Nach einer Attacke auf ein Büro des Roten Kreuzes im Jemen hat die Hilfsorganisation ihre Mitarbeiter aus der Stadt Aden abgezogen. Die Einsätze im Jemen sollen aber trotz des bewaffneten Überfalls fortgesetzt werden.

Die Unruhen im Jemen gehen weiter. Am Montag hatten Bewaffnete ein Büro des Roten Kreuzes in Aden gestürmt. Reuters

Jemen

Die Unruhen im Jemen gehen weiter. Am Montag hatten Bewaffnete ein Büro des Roten Kreuzes in Aden gestürmt.

GenfNach einem Angriff auf ein Büro des Roten Kreuzes in der jemenitischen Stadt Aden hat die Hilfsorganisation ihre Mitarbeiter von dort abgezogen. Die 14 Angestellten seien in eine andere Einrichtung in Dschibuti verlegt worden, teilte das in Genf ansässige Internationale Komitee vom Roten Kreuz mit. Am Montag hatten Bewaffnete ein Büro der Organisation in Aden gestürmt, die Mitarbeiter mit vorgehaltener Waffe bedroht und waren mit Bargeld, Autos und Ausrüstung geflüchtet.

Der örtliche Leiter des Roten Kreuzes, Samer Dschardschuhi, sein Büro habe „zuletzt mit mindestens zehn solcher Zwischenfälle“ zu tun gehabt. Hilfseinsätze der Organisation würden im ganzen Land jedoch fortgesetzt, hieß es auf der Webseite des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

Amnesty International: Keine Rücksicht auf Zivilisten im Jemen

Amnesty International

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Weder die Huthi-Rebellen noch die Regierungstruppen nehmen im blutigen Bürgerkrieg im Jemen Rücksicht auf Zivilisten, klagt Amnesty International. Unter den Toten und Verletzten seien viele Kinder.

Seit März hat die Gewalt im Jemen massiv zugenommen. Hintergrund ist ein Konflikt zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und Separatisten aus dem Südjemen, Milizen, sunnitischen islamischen Kämpfer sowie Truppen, die loyal zu dem im Exil lebenden Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi stehen. Dieser wird auch von einer von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition gestützt, die Luftangriffe gegen die Huthi-Aufständischen fliegen.

Von

ap

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