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02.08.2013

11:06 Uhr

John Kerry

Drohnenangriffe in Pakistan könnten bald enden

Der US-Außenminister John Kerry hat ein Ende der Drohneneinsätze in Pakistan angekündigt. Präsident Obama habe einen „sehr realen Zeitplan“. Islamabad hatte zuvor eine Einstellung der Drohnenangriffe gefordert.

US-Außenminister John Kerry hat sich mit dem Präsidenten Pakistans, Asif Ali Zardari, in Islamabad getroffen. Das Verhältnis zu Pakistan ist wegen der US-Drohnenangriffe gegen islamische Extremisten in dem Land seit Jahren gespannt. ap

US-Außenminister John Kerry hat sich mit dem Präsidenten Pakistans, Asif Ali Zardari, in Islamabad getroffen. Das Verhältnis zu Pakistan ist wegen der US-Drohnenangriffe gegen islamische Extremisten in dem Land seit Jahren gespannt.

IslamabadUS-Außenminister John Kerry hat ein baldiges Ende des Drohneneinsatzes in Pakistan in Aussicht gestellt. „Ich denke, das Programm wird enden, da wir den Großteil der Bedrohung eliminiert haben und sie weiter eliminieren“, sagte Kerry am Donnerstagabend im pakistanischen Fernsehen. „Wir hoffen, das wird sehr, sehr bald sein.“

Präsident Barack Obama habe einen „sehr realen Zeitplan“ dafür, sagte Kerry laut dem US-Ministerium in dem Gespräch.

Kerry hatte am Donnerstag in Islamabad den neuen Premierminister Nawaz Sharif und Armeechef Ashfaq Parvez Kayani getroffen, um den strategischen Dialog der Länder wieder in Gang zu bringen. Das Verhältnis zu Pakistan ist wegen der US-Drohnenangriffe gegen islamische Extremisten in dem Land seit Jahren gespannt.

Auf die Forderung Islamabads nach Einstellung der Drohnenangriffe war Kerry zunächst nicht direkt eingegangen. Ein genauer Zeitplan zum Ende könne nicht gegeben werden, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Obama hatte im Mai von „bedeutenden Fortschritten“ im Kampf gegen Al-Kaida gesprochen und eine Reduzierung der Angriffe angekündigt.

Von

dpa

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